Grusel-Fund beim Zoll: Echter Schädel als Kunstprojekt verschickt

Hamburg - Das Zollamt Hamburg hat eine gruselige Entdeckung gemacht. In einer Warensendung aus Kamerun wurde ein sechs Zentimeter großer Schädel gefunden.

Der Schädel befand sich in einer etwa 50 cm Meter großen Statue.
Der Schädel befand sich in einer etwa 50 cm Meter großen Statue.  © Hauptzollamt Hamburg

Die Ware war den Beamten bereits vor einigen Wochen aufgefallen. Wie der Zoll aber erst am Donnerstag in einer Mitteilung erklärte, befand sich darin ein Schädel, der in eine 50 cm hohen Statue eingearbeitet worden war. Das Kunstobjekt sollte in einer Galerie für afrikanische Kunst ausgestellt werden.

Das hinzugezogene Centrum für Naturkunde stellte fest, dass es sich hierbei wahrscheinlich um einen Affenschädel handelt.

Da Primaten durch das Washingtoner Artenschutzabkommen geschützt sind und die erforderlichen Genehmigungen nicht vorgelegt werden konnten, hat der Zoll die Affenstatue beschlagnahmt.

Den Einführer erwarte nun eine Geldbuße, in Höhe von bis zu 25.000 Euro.

Die Statue war nur ein Teil einer aus 3125 Masken und Statuen bestehenden Warensendung, die vom Zollamt Hamburg abgefertigt wurde.

Das Hauptzollamt hat das Kunstobjekt beschlagnahmt.
Das Hauptzollamt hat das Kunstobjekt beschlagnahmt.  © Hauptzollamt Hamburg

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