Schalke-Keeper Ralf Fährmann entwirft seine eigenen Mützen

Die Fußball-Kollegen machen laufend Werbung für "trezcode".
Die Fußball-Kollegen machen laufend Werbung für "trezcode".

Paderborn - Wer an Paderborns U21-Trainer Michél Kniat, seinen Co Christopher John und Schalkes Torwart Ralf Fährmann denkt, dem kommen bestimmt auch als erstes Mützen in den Sinn, oder? Stimmt genau, denn die drei haben "Trezcode" gegründet.

"Das Ganze ist das Resultat einer Bierlaune. Ralf und ich haben dann zunächst nicht weiter darüber nachgedacht, aber Christopher ist dran geblieben, war die treibende Kraft und so hat sich die Geschichte Stück für Stück nach vorne bewegt", verrät Kniat im Westfalen-Blatt.

Daraus sind mittlerweile 24 verschiedene Snapbacks, Basecaps und Beanies entstanden und hinter allen steckt viel Arbeit. Zu kaufen gibt es die Headwear im gleichnamigen Onlineshop, der seit etwa eineinhalb Jahren existiert.

"Die Ideen kommen in unterschiedlichsten Situationen. Ob während der Autofahrt oder abends im Bett – da fällt einem etwas ein, man besorgt ein Musterstück, setzt sich mit den anderen zusammen und bestenfalls haben wir dann wieder etwas Neues in der Kollektion", so Fährmann.

Auch Profi Daniel Caliguiri (l.) unterstützt seinen Keeper.
Auch Profi Daniel Caliguiri (l.) unterstützt seinen Keeper.

Vielleicht sind sie Euch auf Instagram-Bildern aufgefallen, vor allem Fußballer wie die Paderborner Christian Strohdiek und Sven Michel sowie die Schalker Daniel Caliguiri und Breel Emobolo lieben die Caps.

"Wir wussten, dass wir diesen Vorteil haben und es für uns deutlich leichter ist, in den Markt zu kommen, sonst hätten wir das auch nicht gemacht. Aber entscheidend ist: Die Jungs tragen es gerne. Und wenn Caligiuri oder Embolo mit unseren Kappen zum Spiel gehen, finden wir das natürlich richtig gut", sagt John.

"Profis werden tausende Dinge angeboten, damit sie die tragen, aber letztlich tragen sie nur, was ihnen gefällt und das spricht in diesem Fall für unsere Produkte. Ich habe gerade einige Bestellungen von anderen Arsenal-Spielern und weiteren Bundesliga-Kollegen vorliegen – eine coolere Bestätigung kann es doch nicht geben", bestätigt Fährmann.

Geld spielt dabei übrigens keine Rolle: "Für mich ist das einfach eine super Sache, um den Kopf frei zu bekommen und mal nicht an Fußball zu denken", so Schalkes Schlussmann.


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