Katastrophenschutz vor Ort, Bahnstrecke gesperrt: Was war im Erzgebirge los?

Scharfenstein - Großalarm im Erzgebirge! In der Nacht auf Samstag wurde die Feuerwehr, sowie der Katastrophenschutz an den Bahnübergang in Scharfenstein gerufen.

Feuerwehr und Katastrophenschutz vor Ort: Was ist in Scharfenstein passiert?
Feuerwehr und Katastrophenschutz vor Ort: Was ist in Scharfenstein passiert?  © Kenny Langer

Dort soll ein Zug der Erzgebirgsbahn mit zwei Autos zusammengestoßen sein. Die Fahrzeuge sollen durch den Crash einen Abhang hinunter geschleudert wurden sein.

Glücklicherweise stellte sich das ganze Szenario als Übung heraus, um die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisation zu stärken. Beteiligt waren die Feuerwehren Scharfenstein, Grießbach, Drebach und Venusberg.

Trotzdem hatte die Feuerwehr einiges zu tun: Zwei Personen, so wurde es für die Übung simuliert, waren in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten befreit werden. Auch im Zug wurden Verletzte simuliert - durch die Wucht des Aufpralls sollten sie so tun, als wären sie durch den Zug geschleudert wurden.

Für die Übung wurde die die Bahnstrecke Richtung Annaberg-Buchholz für ca. 2 Stunden gesperrt.

Im Einsatz waren ca. 120 Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz, sowie ein Verantwortlicher der Bahn.

Ein simulierter Verletzter wird abtransportiert.
Ein simulierter Verletzter wird abtransportiert.  © Kenny Langer
Ein Fahrzeug steckt in einer Böschung fest. Eine Person wurde eingeklemmt und befreit.
Ein Fahrzeug steckt in einer Böschung fest. Eine Person wurde eingeklemmt und befreit.  © Kenny Langer
Auch ein Behandlungsplatz wurde aufgebaut, wo die Verletzten erstversorgt wurden.
Auch ein Behandlungsplatz wurde aufgebaut, wo die Verletzten erstversorgt wurden.  © Kenny Langer

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