Schüsse auf St. Pauli: Mehrere Menschen verletzt

Hamburg - Auf der beliebten Feiermeile "Große Freiheit" fielen in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 5.15 Uhr Schüsse.

Auf der "Großen Freiheit" auf dem Hamburger Kiez fielen in der Nacht Schüsse, die einen große Polizeieinsatz auslösten.
Auf der "Großen Freiheit" auf dem Hamburger Kiez fielen in der Nacht Schüsse, die einen große Polizeieinsatz auslösten.  © DPA

Bei dem Zwischenfall im Hamburger Stadtteil St. Pauli sind am Samstagmorgen mindestens zwei Menschen verletzt worden.

Die Polizei bestätigte gegenüber TAG24, dass eine Person eine Schussverletzung am Bein erlitten habe.

Eine weitere Person wurde zudem eventuell durch eine Stichverletzung am Bein verletzt, teilte ein Polizeisprecher mit. Beide Verletzte seien in ein Krankenhaus gebracht worden.

Vermutlich hat es im Vorfeld der Schießerei einen heftigen Streit gegeben.

Der Polizeieinsatz läuft aktuell noch. Deshalb konnte der Polizeisprecher zunächst keine weiteren Angaben zu dem Vorfall nahe der Reeperbahn machen.

Auf dem gesamten Kiez auf St. Pauli herrscht ein strenges Waffenverbot. Trotzdem kommt es immer wieder zu Zwischenfällen mit verbotenen Gegenständen.
Auf dem gesamten Kiez auf St. Pauli herrscht ein strenges Waffenverbot. Trotzdem kommt es immer wieder zu Zwischenfällen mit verbotenen Gegenständen.  © DPA

Update, 14.40 Uhr

Nach der vermeintlichen Schießerei auf St. Pauli am frühen Sonntagmorgen kam es im Laufe des Tages zu Festnahmen.

Nach neusten Erkenntnissen gab es in der Nacht eine Auseinandersetzung zwischen vier Männern, bei der zwei 30-Jährige schwer verletzt wurden. Ein Mann erlitt eine Schussverletzung am Unterschenkel, wie die Polizei mitteilte. Außerdem zogen sich beide Opfer Schnitt- und Stichverletzungen am Oberschenkel zu.

Zwei Tatverdächtige im Alter von 29 und 24 Jahren flüchteten zunächst, konnten aber wenig später festgenommen werden. Einem Polizeisprecher zufolge kannten sich die Männer vermutlich. Die beiden Schwerverletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand den Angaben nach nicht.

Ersten Erkenntnissen zufolge waren sich die Männer kurz vor dem Vorfall im Bereich der Großen Freiheit begegnet und zunächst gemeinsam ein Stück gegangen. Kurz darauf eskalierte ein Streit, in dessen Verlauf es zu dem Gebrauch einer Schusswaffe und eines Messers kam.

Auf dem Fluchtweg der Tatverdächtigen fanden die Beamten eine Schusswaffe und stellten sie als mutmaßliche Tatwaffe sicher. Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes zu den genauen Hintergründen des Vorfalls dauerten zunächst an.

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