Schießerei in Hamburg: Angschossener und Begleiter schweigen eisern

Hamburg - Was ist am Freitag in Hamburg-Eilbek genau passiert? Der angeschossene Mann und seine zwei Begleiter schweigen zu den Hintergründen der Geschehnisse.

Die Polizei steht im Falle des Angeschossenen in Hamburg-Eilbek vor einem Rätsel.
Die Polizei steht im Falle des Angeschossenen in Hamburg-Eilbek vor einem Rätsel.  © Axel Heimken

Sowohl der 42-Jährige als auch die beiden anderen Männer seien am Sonntag befragt worden, hätten aber keine Aussage gemacht, teilte ein Polizeisprecher mit.

Die Umstände der Tat vom Freitag auf der Wandsbeker Chaussee bleiben damit weiter unklar.

Der 42-Jährige war auf die Fahrbahn gestürzt, als zwei ihn begleitende Männer an einer Kreuzung aus dem Wagen ausstiegen und die Insassen eines privaten Krankentransports um Hilfe baten (TAG24 berichtete).

Ein Notarzt stellte dann die Schussverletzung fest. Eine Operation im Krankenhaus rettete dem lebensgefährlich verletzten Mann anschließend das Leben (TAG24 berichtete).

Zunächst konnte er aufgrund seines Gesundheitszustands nicht zu den Vorkommnissen befragt werden.

Auch seine Begleiter gaben unmittelbar nach dem Vorfall lediglich an, dass der 42-Jährige in der Nähe angeschossen worden sei.

Eine sofort eingeleitete Fahndung mit zwischenzeitlich mehr als 35 Streifenwagen verlief am Freitagabend erfolglos.

Der Geländewagen wurde von den Ermittlern beschlagnahmt und wird derzeit untersucht.

Die Mordkommission werde ihre Ermittlungen auch ohne die Aussage der Beteiligten fortsetzen, sagte der Polizeisprecher.

Erst wenige Wochen zuvor, am 10. Oktober, wurde ganz in der Nähe ein Albaner angeschossen (TAG24 berichtete). Von den Tätern fehlt jede Spur.

Aus diesem Auto fiel der angeschossene Mann auf der Wandsbeker Chaussee heraus.
Aus diesem Auto fiel der angeschossene Mann auf der Wandsbeker Chaussee heraus.  © dpa/Axel Heimken

Titelfoto: dpa/Axel Heimken

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