Asthmaspray schuld? 25-Jähriger rast in Gebüsch und bleibt stecken

Ein junger Autofahrer ist in Schkeuditz mit seinem BMW in ein Gebüsch gerast. Angeblich sei das Asthmaspray schuld an seinen 1,88 Promille, die er intus hatte. (Symbolbild)
Ein junger Autofahrer ist in Schkeuditz mit seinem BMW in ein Gebüsch gerast. Angeblich sei das Asthmaspray schuld an seinen 1,88 Promille, die er intus hatte. (Symbolbild)  © DPA

Schkeuditz - In Schkeuditz (Landkreis Nordsachsen) hat sich am Mittwochvormittag eine kuriose Geschichte abgespielt, in der ein Asthmaspray eine der Hauptrollen spielte.

Ein 25-jähriger Mann war mit seinem BMW auf dem Münchner Ring gegen 10.45 Uhr in ein Gebüsch gerast und feststecken geblieben.

Eine Augenzeugin (33) rief die Polizei. Die Beamten entdeckten den Wagen mit "massiven Schäden", der auf dem Gebüsch in der Erde festhing. Der Fahrer hatte eine deutlich wahrnehmbare Fahne, die vom Schnelltest (1,88 Promille) bestätigt wurde.

Getrunken habe er nichts, beteuerte der 25-Jährige. Vielmehr sei das Asthmaspray schuld an der deutlichen Alkoholkonzentration. Eine Blutabnahme und ein ärztliches Gutachten soll nun Aufschluss bringen.

Seinen Führerschein ist der BMW-Fahrer dennoch erst einmal los. Sein Pkw wurde abgeschleppt. An ihm entstand ein Sachschaden von rund 8000 Euro.


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