Schlägerei eskaliert: Mann geht zu Boden, plötzlich hat er eine Waffe in der Hand

Leipzig - Eine Schlägerei im Leipziger Stadtteil Sellerhausen-Stünz eskalierte am Mittwochabend in einem Polizeieinsatz unter erhöhten Sicherheitsmaßnahmen. Einer der Beteiligten soll plötzlich eine Waffe gezogen haben.

Ein Schlägerei in Leipzig eskalierte am Mittwoch in einem Polizeieinsatz. (Symbolbild)
Ein Schlägerei in Leipzig eskalierte am Mittwoch in einem Polizeieinsatz. (Symbolbild)  © 123rf/pradeepthundiyil

Wie die Polizei mitteilte, hatten Anrufer gegen 18.10 Uhr einen Mann mit Schusswaffe in der Püchauer Straße gemeldet.

Die Beamten sollen daraufhin mit Schutzausstattung und unter hohen Sicherheitsmaßnahmen zum Ort des Geschehens geeilt sein. Dort angekommen, fanden die Ordnungshüter jedoch eine deutlich andere Situation vor, als sie gemeldet worden war.

Demnach soll ein 30-Jähriger, nachdem er zuvor eine andere Person verletzt hatte, durch einen Faustschlag zu Boden gegangen sein und plötzlich eine Pistole in der Hand gehabt haben. Die Beamten suchten daraufhin den Bereich ab und entdeckten den Verletzten. Dabei stellten sie fest, dass es sich bei der Pistole um eine Schreckschusswaffe handelte.

Warum es zu dem Streit kam, habe der 30-Jährige nicht verraten. Der Mann muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Der Grund: Er verfügte nicht über einen kleinen Waffenschein, der für das Tragen einer Schreckschusswaffe erforderlich ist.

Der Vorfall soll sich in der Püchauer Straße in Sellerhausen-Stünz ereignet haben.
Der Vorfall soll sich in der Püchauer Straße in Sellerhausen-Stünz ereignet haben.  © Screenshot/Google Maps

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