Schlappe für die ARD: Kaum einer wollte den ESC-Vorentscheid sehen!

Berlin - Womit tritt Deutschland beim ESC an? Jahr für Jahr schalten immer weniger Menschen ein, wenn es darum geht, unseren Beitrag für den Eurovision Song Contest auszuwählen.

Die Generalprobe der Vorentscheid-Teilnehmer
Die Generalprobe der Vorentscheid-Teilnehmer

Es ist der Wettkampf vor dem Wettkampf. Beim ESC-Vorentscheid treten mehrere deutsche Nachwuchs-Musiker an, um mit ihrem Titel für die große Show am Ende ausgewählt zu werden.

Dieses Jahr galt es, einen Song für Israel zu finden, wo der ESC im Mai stattfinden wird.

Gewonnen hat das Duo "S!isters" mit dem Titel "Sister". Die beiden Sängerinnen Carlotta (19) aus Hannover und Laurita (26) aus Wiesbaden sind aber übrigens keine Geschwister.

Der Wettkampf jedenfalls, wer für Deutschland antreten darf, scheint immer weniger Zuschauer zu interessieren.

Die ARD verzeichnete wieder einen Quoten-Rückgang.

Michael Schulte gewann letztes Jahr den Vorentscheid, holte in Lissabon dann Platz 4.
Michael Schulte gewann letztes Jahr den Vorentscheid, holte in Lissabon dann Platz 4.  ©  Felix Hörhager / dpa

Insgesamt haben zwar immerhin noch 2,8 Mio. Menschen eingeschalten, doch das lag nur bei einem Marktanteil von 9,6 Prozent. Weit unter dem Senderschnitt um diese Sendezeit.

Um die 330.000 Zuschauer weniger als im Vorjahr waren das. Die tiefste Marke seit 2012, wo das TV-Format aber noch in Kooperation mit ProSieben lief.

Große Berühmtheit erlangen die "S!isters" aber spätestens in drei Monaten. Wenn am 18. Mai in Tel Aviv der ESC stattfindet, schauen gewöhnlicherweise viel mehr Menschen zu.

Um die 7 bis 9 Millionen Zuschauer hat der ESC allein in Deutschland.

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