War "Das Ding des Jahres" für diesen Tüftler ein Sprungbrett?

Schloß Holte-Stukenbrock - Ganz knapp hat Alexander Brock mit seiner Erfindung bei der Pro7-Show "Das Ding des Jahres" das Finale verpasst. Trotzdem sind die Leute von seinem "Bob" begeistert.

Alexander Brock erklärte den Juroren und Zuschauern seine Erfindung.
Alexander Brock erklärte den Juroren und Zuschauern seine Erfindung.  © ProSieben/Willi Weber

Der 49-Jährige hat nämlich einen Flaschenträger erfunden (TAG24 berichtete), der mit nur einem Klick und einer Hand sechs Flaschen Bier aus einem Kasten holt. Auch andere Getränkefalschen lassen sich so aufnehmen und transportieren.

Am Samstagabend um 20.15 Uhr, wurde die Sendung, die bereits im November 2017 aufgezeichnet wurde, ausgestrahlt, in der der Stukenbrocker seine Erfindung vorstellt.

In der Show trat er gegen den Erfinder eines "Joystickbikes" an und stach diesen aus. 62 Prozent des Publikums stimmten für ihn, ebenso die Jurymitglieder Joko Winterscheidt, Lena Gercke und Hans-Jürgen Moog.

Am Ende der Sendung musste er sich trotzdem den Erfindern von Einwegtellern und eines Dosier-Trichters geschlagen geben und verpasste so knapp den Finaleinzug.

Dennoch ist Alexander Brock zufrieden. "Zwölf Minuten zur besten Sendezeit, da hat man schon gewonnen", wird er in der Neuen Westfälischen zitiert. Nach der Show erhielt er unzählige E-Mails, Glückwünsche und Anfragen, verriet er.

"So etwas habe ich mir gar nicht vorstellen können", erklärte der Tüftler, der die Ausstrahlung mit rund 30 Freuden in seinem Stukenbrocker Tennisclub sah und die Sendung für ein "super Format" hält.

Seiner Meinung nach bekämen so auch Tüftler, die noch keine Verkaufszahlen vorweisen können, eine echte Chance.

Titelfoto: ProSieben/Willi Weber


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