Abflammen von Unkraut steckt Dachstuhl in Brand

Hinter der völlig verkohlten Hecke löschen Feuerwehrleute Glutnester im Bereich des Daches.
Hinter der völlig verkohlten Hecke löschen Feuerwehrleute Glutnester im Bereich des Daches.

Schloß Holte-Stukenbrock - Das Abbrennen von Unkraut mit einem Gasbrenner wurde am Donnerstag einem Hausbesitzer in Schloß Holte-Stukenbrock zum Verhängnis.

Mit seinem Gasbrenner erwischte er eine Zypressenhecke. Rasch dehnte sich das Feuer auf den Dachstuhl seines Wohnhauses aus.

Gegen 15.30 Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden. Als die ersten Kräfte eintrafen, waren die Zypressen bereits abgebrannt.

Durch die enorme Hitze hatte sich aber der Dachüberstand entzündet, sofort wurde Großalarm für die Löschzüge Schloß Holte und Stukenbrock ausgelöst.

Mit vereinten Kräften konnten die etwa 30 Einsatzkräfte den Schaden an dem Wohnhaus gering halten, so dass es weiterhin bewohnbar bleibt.

Nach dem erfolgreichen Löscheinsatz bringt ein Feuerwehrmann seine Ausrüstung zurück ins Fahrzeug.
Nach dem erfolgreichen Löscheinsatz bringt ein Feuerwehrmann seine Ausrüstung zurück ins Fahrzeug.

Das Dach musste teilweise abgedeckt werden, um letzte Glutnester abzulöschen.

Feuerwehrchef Claus Oberteicher warnt vorm Hantieren mit offenen Flammen an Hecken. Innen seien diese äußerst trocken, ein Funke reiche, um kann verheerenden Schaden anzurichten.

Die Hausbewohner hatten noch versucht, mit einem Gartenschlauch das Schlimmste zu verhindern, doch die Flammen breiteten sich rasend schnell aus.


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