Wenn plötzlich der Wolf auftaucht: Das müssen Hundehalter beachten!

Schloß Holte-Stukenbrock – Vor rund zwei Wochen hat die Landesregierung die Senne-Landschaft offiziell zum zweiten Wolfsgebiet in NRW erklärt (TAG24 berichtete). Die Sorge bei den Hundehaltern ist groß: Wie kann man seinen Vierbeiner schützen?

Hundehalter sollten ihren Vierbeiner in jedem Fall anleinen. (Symbolbild)
Hundehalter sollten ihren Vierbeiner in jedem Fall anleinen. (Symbolbild)  © 123RF

Im Augustdorfer Dünenfeld wird darum jetzt eine "Wolfswanderung" angeboten, bei der die Biologin Edda Affeldt Tipps für den richtigen Umgang mit der Wölfin gibt.

Dabei geht es ihr vor allem um die Hundebesitzer: "Mir ist es unter anderem wichtig zu erklären, wie sich die Tatsache, dass sich hier eine Wölfin aufhält, auf das tägliche Gassigehen auswirkt", erklärt die Biologin gegenüber der Neuen Westfälischen.

Weil das Revier des Wolfes sich über 922 Quadratkilometer erstreckt, ist die Wahrscheinlichkeit, den Wolf zu treffen sehr gering.

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Wichtig sei es laut Affeldt jedoch, den Hund in dem Gebiet an der Leine zu führen. "Ein Wolf könnte einen Hund als Konkurrenz ansehen", warnt die Expertin.

Es könne durchaus zum Kampf kommen, bei dem der Wolf den Hund tötet. "Die Leine stellt den besten Schutz für einen Hund dar."

Koppeln werden wolfssicher gemacht

In Nordrhein-Westfalen sind nun schon mehrere Wölfe heimisch geworden.
In Nordrhein-Westfalen sind nun schon mehrere Wölfe heimisch geworden.

Am liebsten fresse der Wolf laut der Forscher aber Wildtiere.

"Selten steht auch mal ein Nutztier auf der Speisekarte, wenn diese nicht ausreichend geschützt sind", erklärt Edda Affeldt.

Auch die Halter der Weidetiere haben nun ein Jahr Zeit, um ihre Koppeln vor dem Wolf zu sichern.

Sollte der Wolf ein Tier reißen, muss dann bewiesen werden, dass diese wie gefordert geschützt wurden.

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