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Vom Pech verfolgte Sächsin erfährt im Krankenhaus Unfassbares

Diese Mutter aus dem Landkreis Leipzig hat ein gewaltiges Päckchen zu tragen

Eine junge Frau aus Sachsen wird arbeitslos und erfährt im Krankenhaus von dem toten Kind in ihrem Leib, das nun geboren werden will.

Von Saskia Weck

Landkreis Leipzig - Es gibt Menschen, die scheinen vom Pech verfolgt zu werden. Sophia M. (24, Name von der Redaktion geändert) ist so ein Mensch. Die junge Frau hat in ihrem Leben bereits unvorstellbaren Schmerz erleiden müssen.

Von ihrem kleinen Mädchen blieb Sophia M. (24) nur ein kleiner Plüschvogel, der ihr im Krankenhaus geschenkt wurde.
Von ihrem kleinen Mädchen blieb Sophia M. (24) nur ein kleiner Plüschvogel, der ihr im Krankenhaus geschenkt wurde.
Die Leidensgeschichte der Sächsin begann im vergangenen Jahr. Mit ihrem Freund war nach mehreren Jahren Schluss und Sophia musste sich eine neue Wohnung suchen. Der Umzug fraß bereits sämtliche Ersparnisse auf. Dies wurde ihr insofern zum Verhängnis, als dass ihr Arbeitgeber ihren befristeten Vertrag nicht verlängerte. Sämtliche Bewerbungen bei anderen Unternehmen scheiterten und so stand die junge Frau plötzlich vor dem Nichts.

Kurz schöpfte sie Hoffnung, als sie sich in einen anderen Mann verliebte. Martin F. (23, Name von der Redaktion geändert) gab Sophia auch dann Halt, als Sophias alter Arbeitgeber ihr die Arbeitsbescheinigung nicht ausstellen wollte. Ohne Arbeitsbescheinigung kein Arbeitslosengeld. Sophia wusste bald schon nicht mehr, wie sie ihre Miete bezahlen sollte. Doch es sollte noch viel schlimmer kommen.

Mitte August bekam die 24-Jährige plötzlich heftige Bauchschmerzen. Sophia glaubte, sich eine Blasenentzündung eingefangen zu haben und hielt sich an Hausmittelchen. Doch am Abend waren die Schmerzen so unerträglich, dass sie ins Krankenhaus fuhr. Dort erhielt die Sächsin die Schock-Nachricht: Sophia wurde mitgeteilt, dass sie schwanger ist - mit einem toten Kind. Dieses "Schmetterlingskind", das etwa zwei Wochen zuvor in ihrem Bauch gestorben war, sei nun auf dem Weg, um auf natürliche Weise geboren zu werden, so der Arzt.

Das Baby der 24-Jährigen nahm nicht einen Atemzug, schlug nicht einmal die Augen auf, durfte ihren Eltern niemals ein Lächeln schenken. Für das junge Paar ein Albtraum.
Das Baby der 24-Jährigen nahm nicht einen Atemzug, schlug nicht einmal die Augen auf, durfte ihren Eltern niemals ein Lächeln schenken. Für das junge Paar ein Albtraum.
Sophia gebar in der 35. Schwangerschaftswoche eine kleine Tochter. Das Mädchen war 46 Zentimeter groß und wog 2255 Gramm.

Das Baby hatte einen Gendefekt, der dazu führte, dass die junge Frau keine Kindsbewegung spüren konnte. Die gesamte Schwangerschaft blieb unbemerkt. "Es gab keine Anzeichen dafür", sagte sie im Gespräch mit TAG24. Kurz durfte sie ihre kleine Tochter in ihre Arme schließen, doch zum Realisieren der Situation blieb keine Zeit.

Die Geburtsurkunde für das tote Kind musste beantragt, Bestattung und Friedhof organisiert, die Finanzierung geplant werden. Noch immer lag Sophia keine Arbeitsbescheinigung vor. So erhielt sie nicht nur kein Arbeitslosengeld, sie konnte über die Krankenkasse auch kein Mutterschaftsgeld beantragen.

Erst Anfang September kam die erlösende Bescheinigung vom Ex-Arbeitgeber. Arbeiten darf Sophia momentan aufgrund des Mutterschutzes jedoch nicht. Dabei sind sämtliche finanziellen Reserven der jungen Frau, ihres Freundes sowie der Eltern mittlerweile aufgebraucht. Bis der Behördenkreisel in Gang kommt und Sophia endlich Zahlungseingänge auf dem Konto feststellen darf, kann es Wochen dauern. Ob die Bestattung von der Summe bezahlt werden kann, ist noch unklar.

Die 24 Jahre alte Frau aus dem Landkreis Leipzig steht vor einem Scherbenhaufen. Zeit, um das Erlebte zu verarbeiten, blieb ihr bislang nicht. Und doch hofft Sophia auf ein Ende des Albtraums und einen Neuanfang.

Wer der jungen Frau helfen möchte, kann sie unter der Mailadresse schmetterlingskind24@gmail.com erreichen.

Fotos: privat, Sören Müller

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