Schnäppchen-Deal: So billig kriegt Elon Musk seine Tesla-Fabrik

Brandenburg – Tesla und das Land Brandenburg wollen ein Kaufvertrag abschließen, der auf "nur" 41 Millionen Euro dotiert ist.

In dem riesigen Waldgebiet plant Tesla den Bau einer Gigafactory.
In dem riesigen Waldgebiet plant Tesla den Bau einer Gigafactory.  © Patrick Pleul/ZB/dpa

Die Nachricht, dass Tesla einen Produktionsstandort in Brandenburg bekommen wird, schlug Ende vergangenen Jahres ein wie eine Bombe! Die Details zur Umsetzung des Großprojekts, das Ende kommenden Jahres abgeschlossen sein soll, werden immer konkreter.

Informationen von Bild und B.Z. zufolge kann Firmenchef Elon Musk das Grundstück für die riesige Produktionsstätte für nur 40,91 Millionen Euro erhalten – ein Kleinbetrag für den milliardenschweren Automobilhersteller aus den USA.

Bei einer Geländegröße von 300 Hektar ergeben sich daraus 13,50 Euro pro Quadratmeter. Dass das umliegende Gebiet 40 Euro pro Quadratmeter kostet und somit viel teurer ist, liegt vor allem daran, dass Teslas Fabrikgelände im Waldgebiet noch an keine Infrastruktur angeschlossen ist.

Ob der Kaufvertrag zwischen dem Technologie-Konzern und dem Land Brandenburg zustande kommt, wird von einem Finanzausschuss am Donnerstag entschieden.

Update, 17.24 Uhr: US-Fliegerbomben auf Gelände für Tesla-Fabrik vermutet

Auf dem Grundstück der geplanten Fabrik des US-Elektroautobauers Tesla bei Berlin könnten sich Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg befinden.

Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Grüne) sagte am Mittwoch im Umweltausschuss des Landtags in Potsdam: "Es hat sich herausgestellt (...), dass entgegen ursprünglicher Erwartungen auf dem Gelände Weltkrieg-II-Munition vermutet wird - konkret amerikanische Fliegerbomben." Diese Flächen würden nun abgesucht.

Dort, wo eine nicht explodierte Bombe vermutet werde, werde der Boden aufgegraben und sie entsorgt. Die Entsorgung müsse der Bund bezahlen.

Tesla will in Grünheide in Brandenburg ab Sommer 2021 E-Fahrzeuge der Typen Model 3 und Y sowie künftiger Modelle bauen.

Titelfoto: dpa/Jörg Carstensen

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