Der Winter kommt! Zwickau deckt sich mit Streusalz ein

Falls die Bauernregel recht hat, bedeutet November-Schnee aber einen milden Winter.
Falls die Bauernregel recht hat, bedeutet November-Schnee aber einen milden Winter.

Zwickau - Glaubt Ihr dem Wetterbericht? Falls ja, dann zieht Euch lieber richtig warm an. Ab Samstagnacht fallen die Temperaturen in den Keller, es soll schneien. Das heißt auch: glatte Straßen. Und da hilft nur: Streusalz.

Die Stadt Zwickau lagert bereits 1700 Tonnen im neuen Salzlager auf dem städtischen Bauhof-Gelände (Brander Weg 6). Es kann bis zu 1800 Tonnen fassen, insgesamt 2500 Tonnen Streusalz kann die Stadt lagern. Ein durchschnittlicher Zwickauer Winter „verbraucht“ 2000 Tonnen. Im Umland sind es pro Winter um die 18.000 Tonnen Streusalz. Falls alles glatt läuft.

Rückblick: Anfang Dezember 2013 waren die Vorräte zu Neige gegangen. Das Oberlandesgericht verhinderte die Streusalz-Auslieferung an den Landkreis. Grund: Die Kreisverwaltung soll unfair mit einem Salz-Lieferanten umgegangen sein. Eine Neuausschreibung folgte.

Eine Bauernregel lautet übrigens: „Wenn der November schneit, hat der Winter verkalbt.“ Heißt: Ein früher Winter ist nicht von Dauer. Ganz im Gegenteil. Schnee im November könnte sogar ein Zeichen für einen eher milden Winter sein.

Die Streusalz-Vorräte könnten demnach reichen.

Winterdienst-Mitarbeiter Sebastian Hebisch zeigt das Streusalz in der neuen Bauhof-Lagerhalle.
Winterdienst-Mitarbeiter Sebastian Hebisch zeigt das Streusalz in der neuen Bauhof-Lagerhalle.

Fotos: Ralph Köhler


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