Schnee sorgt für Verkehrs-Chaos im Süden: 18-Jährige kracht mit VW Polo gegen Baum

Freiburg/ Rotzel - Zwischen dem baden-württembergischen Oberwihl und Rotzel im Schwarzuwald bei Freiburg kam am Sonntag eine 18-jährige Fahranfängerin von der Fahrbahn ab und krachte gegen einen Baum.

Die Feuerwehr musste die 18-jährige Fahranfängerin aus ihrem VW Polo befreien.
Die Feuerwehr musste die 18-jährige Fahranfängerin aus ihrem VW Polo befreien.  © Kamera24

Es schneite heftig und die junge Fahrerin des VW Polo unterschätzte die Witterungsverhältnisse. Aufgrund zu hoher Geschwindigkeit verlor sie die Kontrolle über ihr Auto.

Mit ihrem Polo kam sie dann ins Schleudern und krachte gegen einen Baum, woraufhin sie in ihrem Auto eingeklemmt war und von der Feuerwehr befreit werden musste. Dafür mussten die Einsatzkräfte das Dach des VW Polo entfernen.

Die 18-jährige Fahrerin hatte allerdings wahnsinniges Glück, dass sie mit leichten Verletzungen davon kam, denn sie prallte so heftig gegen den Baum, dass der Baumstamm an der Wurzel komplett abgebrochen war und teilweise entwurzelt.

Trotzdem wurde sie zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Nur ihr VW Polo erlitt einen Totalschaden und ist dementsprechend nicht mehr zu retten.

Schneefall sorgt für massive Verkehrsbehinderungen

Sie krachte mit solch einer Wucht gegen den Baum, dass dieser teilweise entwurzelt war.
Sie krachte mit solch einer Wucht gegen den Baum, dass dieser teilweise entwurzelt war.

In den höheren Lagen im Ostalbkreis ab ungefähr 500 Metern und vor allem auf den Strecken, die auf die Schwäbische Alb führen, sorgte der erste Schnee laut Polizei für erhebliche Verkehrsbehinderungen.

Es kam zu mehreren Unfällen mit kleineren Blechschäden. Auf der A7 kam in Fahrtrichtung Würzburg auf Höhe Arlesberg ein Fahrzeug auf schneebedeckter Fahrbahn ins Schleudern und von der Straße ab.

Der Fahrer blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von mindestens 5000 Euro. Fußgänger und Fahrradfahrer sollten Waldgebiete laut Polizei unbedingt meiden. Viele der ausgetrockneten Bäume könnten die Schneelast nicht tragen.

Lange soll der Wintereinbruch im Südwesten nicht anhalten. Spätestens Montagmittag werde der gesamte Schnee weggetaut sein, sagte ein Meteorologe des DWD. In der kommenden Woche sei das Wetter wechselhaft mit einem Fifty-fifty-Mix aus Sonne und Wolken. Ab Mittwoch soll es zudem wärmer werden, mit Temperaturen zwischen neun und 15 Grad.

Rettungskräfte am Unfallort.
Rettungskräfte am Unfallort.  © Kamera24

Titelfoto: Kamera24

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