Schon wieder! Bombendrohung gegen Raststätte, Polizei im Großeinsatz

Potsdam - Eine Bombendrohung gegen eine Autobahn-Raststätte hat am frühen Dienstagmorgen auf dem nördlichen Berliner Ring A10 für Chaos gesorgt.

Die Bombendrohung traf Berufspendler eiskalt. (Symbolbild)
Die Bombendrohung traf Berufspendler eiskalt. (Symbolbild)  © dpa (Symbolbild)

Die Autobahn musste zwischen Dreieck Havelland und Kreuz Oranienburg für eine halbe Stunde gesperrt werden, wie eine Polizeisprecherin mitteilte.

Ein Mann habe gegen 6 Uhr beim Autohof Oberkrämer angerufen und damit gedroht, etwa zwei Stunden später eine Bombe zu zünden.

Daraufhin löste die Polizei einen Großeinsatz aus und evakuierte die komplette Raststätte. Ein Spürhund kam zum Einsatz und alle Lkw-Fahrer wurden geweckt und aufgefordert, den Parkplatz zu verlassen.

Sprengstoff oder ein Zünder sei bei der anschließenden Suchaktion nicht gefunden worden. Auch eine angrenzende Landstraße musste gesperrt werden. Gegen den Anrufer wurden nun wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten Ermittlungen aufgenommen. Es drohen bis zu drei Jahre Haft.

Bereits am Montag hatte auch die Raststätte Stolper Heide an der A111 eine Bombendrohung erhalten. Die Polizei befürchtet, ob es sich beim Anrufer möglicherweise um einen Serientäter handeln könnte, wie die Märkische Allgemeine berichtet.

Titelfoto: dpa (Symbolbild)


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