Schon wieder! Busfahrer lässt Schüler (11) mit Knochenbruch zurück!

Gleiß (Österreich) - Gerade einmal eine Woche ist es her, dass ein Busfahrer ein Kind (8) auf dem Weg zur Schule an einer Haltestelle im österreichischen Gablitz zurückgelassen hat (TAG24 berichtete). Scheinbar hat der Verkehrsverbund nichts daraus gelernt.

Aus so einem Bus wurde der Junge verwiesen (Symbolbild).
Aus so einem Bus wurde der Junge verwiesen (Symbolbild).  © Screenshot/Facebook/VORgmbh

Das Kind war aus dem Bus geworfen worden, weil die Türen nicht mehr korrekt schließen konnten.

Nun kam es am vergangenen Donnerstag zu einem ähnlichen Malheur, wie heute.at schreibt.

Der Busfahrer soll dabei einem Elfjährigen direkt schon den Zutritt verwehrt haben, weil der Bus seinen Angaben nach zu voll war.

Besonders heikel: Der elfjährige Schüler soll sogar einen Schlüsselbeinbruch gehabt haben! Trotzdem soll der Fahrer die Tür vor der Nase geschlossen haben, berichtet die österreichische Zeitung.

Eine Lehrerin fand dann den Jungen vor der Schule. Sie rief sofort die Mutter an, die den jungen Mann abholte und nach Hause fuhr.

Auf dem Weg entdeckten die beiden jedoch den Bus wieder und sprachen den Fahrer auf die Situation an. Dieser soll nur gesagt haben, dass ein Ticket "keine Garantie für eine Mitfahrt" sei.

Der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR), der sowohl in dem Fall in der vergangenen Woche, als auch in diesem Fall verantwortlich für den Linienbusverkehr ist, will nun herausfinden, wie es dazu kam und noch einmal mit dem Fahrer sprechen.

Dass es auch anders geht, zeigt ein aktueller Fall aus den USA. Dort bewies eine Busfahrerin ein großes Herz und hielt einen Jungen während der Fahrt am ersten Schultag die Hand fest.

Titelfoto: Screenshot/Facebook/VORgmbh


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