Mysteriöse Insel in Schottland: Darum darf man sie nur an einem Tag im Jahr besuchen

Die Insel ist in der Ferne zu sehen. Ein Twitter-User hat Eynhallow vom Festland aus fotografiert.
Die Insel ist in der Ferne zu sehen. Ein Twitter-User hat Eynhallow vom Festland aus fotografiert.

Eynhallow - Die Schotten haben neben dem Ungeheuer von Loch Ness noch ein weiteres Mysterium zu bieten: die unbewohnte Grusel-Insel Eynhallow.

Die Einwohner meiden sie, wie der Teufel das Weihwasser und auch Touristen wird nur einmal im Jahr Zutritt gewährt. Wer dennoch auf eigene Faust zur Insel übersetzen will, spielt mit seinem Leben.

Und das aus mehreren Gründen:

Zum Einen gab es dort am 14. Juli 1990 einen Vermissten-Fall, der nie aufgeklärt wurde: Zwei Besucher der jährlichen Überfahrt wurden auf der Rückfahrt vermisst und trotz eines riesigen Sucheinsatzes nie gefunden, berichtet "Travelbook".

Der Mythos besagt, dass sie vom sagenumwobenen Finfolk geholt wurden. Das sind dämonische Meeresmenschen, welche ihre Gestalt ändern und sich unsichtbar machen können. Vielleicht wurde bei der Überfahrt aber auch nur falsch gezählt...

Doch auch diese an sich ist schon extrem gefährlich. Die stürmischen Gewässer, die die Insel umgeben, sind lebensgefährlich. Aus diesem Grund bietet überhaupt nur ein sehr erfahrener Anbieter das Abenteuer an: Die Orkney Heritage Society.

Die Insel war übrigens einst bewohnt, doch seit einer rätselhaften Epidemie im Jahr 1851 ist das vorbei. Wer nun trotzdem unbedingt dort hin will, muss sich gedulden. Die nächste Überfahrt findet voraussichtlich im Juli 2018 statt.


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