SOS-Signale lösen Hubschraubereinsatz aus, doch dann das

Das Gelände wurde akribisch mit dem Hubschrauber abgesucht (Symbolbild).
Das Gelände wurde akribisch mit dem Hubschrauber abgesucht (Symbolbild).  © dpa/Kay Nietfeld

Schriesheim - Ein Anwohner bemerkte am Samstagabend gegen 20.45 Uhr SOS-Lichtsignale im Steinbruch.

Sofort informierte der Mann die Polizei. Die reagierte umgehend und entsandte einen Hubschrauber, um das Steinbruchgelände mit dem Suchscheinwerfer zu überprüfen.

Schließlich konnte nicht ausgeschlossen werden, dass "sich ein Mensch in Notlage befindet", heißt es in der Mitteilung des Polizeipräsidiums Mannheim.

Die Hubschrauberbesatzung fand jedoch nichts. Einem 23-jährigen Schriesheimer fiel der kreisende Hubschrauber über dem Steinbruch allerdings auf, und der junge Mann ahnte, was geschehen war.

Pflichtbewusst meldete sich der 23-Jährige gegen 23.45 Uhr bei der Mannheimer Polizei. Er hatte etwa drei Stunde vorher mit der Taschenlampe etwas im Steinbruch gesucht und auch Fotos gemacht. Dies war wohl die Ursache der vermeintlichen SOS-Signale gewesen.

Der Hubschrauber-Einsatz wurde daraufhin beendet.

Titelfoto: dpa/Kay Nietfeld


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