Erneut Schüsse gefallen! Rocker-Krieg in Köln ausgebrochen?

Köln - Nur drei Tage nach einer Schießerei mit drei Schwerverletzten in Köln-Ostheim sind erneut Schüsse in dem Viertel gefallen. An der ersten Schießerei waren laut Medienberichten Rocker der Hells Angels beteiligt.

Der Tatort am Samstagabend. In der Nacht zu Dienstag fielen in der Nähe erneut Schüsse.
Der Tatort am Samstagabend. In der Nacht zu Dienstag fielen in der Nähe erneut Schüsse.  © Miklos Laubert/bf-koeln-einsaetze.de

Laut Polizei haben Unbekannte in der Nacht zu Dienstag vier Schüsse auf die Bar "Bingo Bongo II" auf der Frankfurter Straße abgefeuert.

Die Bar war geschlossen, als die Unbekannten gegen 2.30 Uhr auf die Fassade und Fenster ballerten. Laut Polizei wurde niemand verletzt. Unklar ist, ob es einen Zusammenhang mit der ersten Schießerei vom Samstag gibt.

Die Bar befindet sich in direkte Nähe zum Tatort der Schießerei am Samstag. Dabei hatten vier Männer auf drei andere Männer geschossen und diese schwer verletzt (TAG24 berichtete).

Drei Kölner (26, 38, 41) erlitten durch die Schüsse schwere Verletzungen.

Die Polizei nahm vier Männer (29, 35, 37, 45) vorläufig fest. Einer davon hatte sich selbst gestellt. Nach Medienberichten sollen die Männer aus dem Rockermillieu der Hells Angels stammen.

Es ist die inzwischen achte Schießerei im Rockermillieu in Köln in diesem Jahr (TAG24 berichtete).

Für die jetzige Schießerei sucht die Polizei Zeugen. Leute, die Angaben zum Tatverlauf oder zu den Hintergründen machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0221 229-0 zu melden.

Titelfoto: Miklos Laubert/bf-koeln-einsaetze.de

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