Schüsse in München: Das war passiert

München - Am Mittwoch knallte es drei Mal hintereinander laut in München-Trudering (TAG24 berichtete). Jetzt sind die Hintergründe zu den Schüssen bekannt.

Ein 25-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen. (Symbolbild)
Ein 25-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen. (Symbolbild)  © DPA

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, verkauften drei Täter bereits am 19. März einem Juwelier im Münchner Stadtteil Trudering angebliches Zahngold.

Dem Fachmann prüfte die Ware und kaufte schlussendlich Zahngold im Wert von etwa 10.000 Euro.

Als der Juwelier das vermeintliche Edelmetall einschmelzen lassen wollte, erhielt er von der zuständigen Firma die Rückmeldung, dass es sich um wertloses Material handelte.

Die Täter kündigten sich erneut bei dem Juwelier an, worauf dieser die Polizei alarmierte. Zivile Beamte sollten bei dem Termin anwesend sein und die Täter verhaften.

Ein 25-jähriger Tatverdächtiger wurde daraufhin am Mittwoch gegen 12.30 beim Betreten des Geschäfts vorläufig festgenommen.

München: Polizist schießt auf Fluchtwagen

Der Polizist schoss drei Mal auf den Fluchtwagen. (Symbolbild)
Der Polizist schoss drei Mal auf den Fluchtwagen. (Symbolbild)  © DPA

Ein ziviler Polizist wollte auf der Straße einen zweiten Tatverdächtigen stellen, der sich in einem BMW in der Nähe des Juweliergeschäfts aufhielt. Als der Mann zur Flucht ansetzte, zog der Beamte seine Dienstwaffe und schoss drei Mal auf den Wagen.

Trotzdem konnte der Tatverdächtige fliehen. Gegen 14 Uhr wurde der BMW in Tatortnähe leer aufgefunden.

Obwohl intensiv nach dem Mann gefahndet wurde, konnte man ihn nicht auffinden. Die Fahndung wurde gegen 19 Uhr erfolglos beendet.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Verbrechenstatbestandes (gewerbsmäßiger Bandenbetrug) werden vom Kommissariat 65 (Trickdiebstahl) geführt und die Überprüfungen des Schusswaffengebrauchs wurden vom Kommissariat 11 übernommen.

Über die Haftfrage bei dem festgenommenen 25-Jährigen wird im Laufe des Tages entschieden.

Titelfoto: DPA

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