Schützenfest gegen Köln. Eilers trifft wieder!

Pascal Testroet jubelt über seinen Treffer zum 2:0.
Pascal Testroet jubelt über seinen Treffer zum 2:0.

Von Dirk Löpelt

Dresden - Souverän, souveräner, Dynamo. Der Drittliga-Tabellenführer hat seine Vormachtstellung untermauert und Fortuna Köln beim klaren 4:0-Heimsieg regelrecht zerlegt.

Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus hatte seine Startelf wie angekündigt umkrempeln müssen. Die gute Nachricht: Justin Eilers konnte trotz Hüftproblemen auflaufen. Marvin Stefaniak dagegen fiel wie angekündigt aus. Und Stefan Kutschke musste zunächst doch erst einmal auf der Bank Platz nehmen.

Den ersten Warnschuss im mit 24.142 Zuschauern gut gefüllten DDV-Stadion gaben die Gäste ab: Julius Biada setzte einen Freistoß auf die Fäuste von SGD-Keeper Janis Blaswich (6.).

Vier Minuten später klingelte es aber auf der richtigen Seite: Niklas Kreuzer, der Stefaniak im rechten Mittelfeld vertrat, flankte in den Strafraum, wo Justin Eilers per Kopf perfekt auf Aias Aosman ablegte, der aus zehn Metern keine Mühe hatte, den Ball im Tor unterzubringen - 1:0! Ein Auftakt nach Maß für Dynamo.

Eilers beglückwünscht Aosman (li.) zu dessen frühen Führungstor.
Eilers beglückwünscht Aosman (li.) zu dessen frühen Führungstor.

Doch Köln blieb gefährlich. Johannes Rahn hätte nach einer Viertelstunde den Ausgleich machen müssen, schob aber freistehend aus zwölf Metern vorbei.

Der Tabellenführer war da effektiver. Marco Hartmann schickte Pascal Testroet mit einem weiten Einwurf hinter der Mittellinie auf die Reise. „Paco“ umkurvte Fortuna-Schlussmann André Poggenborg und schoss - der Rettungsversuch von Bone Uaferro auf der Linie konnte das 2:0 nicht verhindern (20.).

In der 39. Minute hätte es gar schon 3:0 stehen können. Testroet bediente Kreuzer mustergültig, doch der traf aus 13 Metern die Kugel nicht richtig. Schade.

Nach der Pause ging der Dresdner Express wieder ab. Andreas Lambertz schickte Kreuzer, in dessen flache Eingabe schlitterte Testroet, der den Ball mit der Fußspitze ins lange Eck lenkte - das 3:0 (49.). Bereits das 14. Saisontor für Testroet. So einfach kann Fußball sein!

Die Fortuna sendete nach 56 Minuten zumindest ein Lebenszeichen, als Lars Bender aus 18 Metern die Querlatte traf.

Ein Lebenszeichen der besonderen Art gab‘s dann auch von Justin Eilers: Dem seit Dezember verhinderten Torjäger verfolgte zunächst das Pech, doch in der 67. Minute hämmerte er den Ball volley aus 25 Metern mit links über Poggenborg hinweg zum 4:0 in die Maschen!

Der erste Treffer für Eilers nach fast unglaublichen 543 Minuten - das 16. Saisontor, ein persönlicher Befreiungsschlag.

Fotos: Lutz Hentschel


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