Deshalb hat Hamburgs Bürgermeister Verständnis für Schulschwänzer

Hamburg - Vor mehr als 200 Schülern, Lehrern und Eltern hat Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) Verständnis für die "Fridays for Future"-Schulstreiks gezeigt.

Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), Hamburgs Erster Bürgermeister, spricht auf einer Presseveranstaltung.
Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), Hamburgs Erster Bürgermeister, spricht auf einer Presseveranstaltung.  © DPA

Es sei wichtig, "dass junge Menschen sich Gedanken machen über die Zukunft und sich dann auch äußern, es laut sagen und demonstrieren, weil das schon die politische Stimmung verändert", sagte er bei der Veranstaltung des Marion Dönhoff Gymnasiums in Blankenese am Freitagabend.

Er selbst habe als Schüler während der Schulzeit gegen die atomare Aufrüstung demonstriert und dafür "auch ein bisschen Ärger" bekommen, gab er zu. "Und deswegen finde ich das jetzt auch nicht ganz dramatisch, wenn man so etwas macht während der Schulzeit", so Tschentscher. Dennoch sei es Aufgabe der Lehrer und des Schulsenators zu sagen, "wie die Regeln sind".

Die Veranstaltung war von zwei Abiturientinnen der Schule organisiert worden, die Tschentscher Anfang März während einer "Fridays for Future"-Demonstration für eine bessere Klimapolitik auf dem Rathausmarkt angesprochen hatten.

Mehr als zwei Stunden lang stellte sich der Bürgermeister den Fragen der Schüler zur Klima-, Umwelt-, Stadtentwicklungs- und Verkehrspolitik.

Klimaaktivisten stehen während einer "Fridays for Future"-Klimademonstration auf dem Hamburger Gänsemarkt.
Klimaaktivisten stehen während einer "Fridays for Future"-Klimademonstration auf dem Hamburger Gänsemarkt.  © DPA

Titelfoto: DPA

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