260 Millionen Euro für Technik an Berliner Schulen, doch Lehrer warnen!

Berlin - Der Digitalpakt wird kommen, da sind sich die meisten einig. 260 Millionen Euro würde er den Berliner Schulen bringen, aber die Gewerkschaft "Erziehung und Wissenschaft Brandenburg" spricht eine Warnung aus.

In Berlin ist man sich sicher: Der Digitalpakt kommt!
In Berlin ist man sich sicher: Der Digitalpakt kommt!  © Kay Nietfeld/dpa

Die Politik ist von dem Pakt so überzeugt, dass sie dafür sogar das Grundgesetz ändern wollen. Denn bisher mussten die Länder selbst für die Finanzen ihrer Schulen sorgen, da sind allerdings keine großen Sprünge möglich. Der neue Pakt würde dann Staatsmittel für die Anschaffung neuer Technik und Infrastruktur ermöglichen.

Eine tolle Sache und längst überfällig, denken da sicherlich viele, doch die eine Gewerkschaft aus Brandenburg spricht gegenüber dem rbb eine Warnung aus!

So sagt Günter Fuchs, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Brandenburg, dass das Geld bei weitem nicht ausreiche: "Wir werden uns die Frage stellen müssen, was setzen wir ein in der Grundschule, in der Sekundarstufe 1 und 2." Er rechne mit etwa 150 Millionen Euro zusätzlich für Brandenburg, für Fuchs nur ein "Tropfen auf den heißen Stein". Allein die Software sei schon sehr teuer, betonte Fuchs.

Ist der Digitalpakt also nur Augenwischerei? Oder ein erster Schritt in eine digitale Zukunft Deutschlands? Noch ist er noch gar nicht endgültig beschlossen: voraussichtlich am 15. März wird der Bundesrat über die Gesetzesänderung abstimmen – und nur mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit kann der Digitalpakt auch wirklich kommen.

Schon die ganz Kleinen sollen in Zukunft lernen, wie man mit Tablet und co umgeht. (Symbolfoto)
Schon die ganz Kleinen sollen in Zukunft lernen, wie man mit Tablet und co umgeht. (Symbolfoto)  © 123RF

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