Mann schießt Türsteher eines Bordells in den Oberschenkel

Vor diesem Bordell in Porta kam es zu der Schießerei.
Vor diesem Bordell in Porta kam es zu der Schießerei.

Bielefeld - Die Schüsse vor einem Bordell in Porta Westfalica, im Februar 2015, haben für einen mittlerweile 30-jährigen Mann ein schweres Nachspiel.

Bereits im Februar 2015 wurde Peter K. wegen gefährlicher Körperverletzung sowie des Führens einer halbautomatischen Waffe zu drei Jahren und acht Monaten Knast verurteilt. Das Gericht hielt sich damals vor, den Angeklagten danach in anschließende Sicherheitsverwahrung zu nehmen. Am Montag ordnete das Gericht diese jetzt an.

Der Richter begründete die Anordnung damit, dass bei dem 30-Jährigen Wiederholungsgefahr bestehe, da er bereits durch mehre Gewaltdelikte aufgefallen sei und auch im Gefängnis einen Mithäftling misshandelt habe.

Verurteilt wurde Peter K., weil er am 11. Februar 2015, nach einer Auseinandersetzung mit dem Türsteher eines Bordells in Porta Westfalica, anschließend diesem mit einer Waffe in den rechten Oberschenkel schoss. Der Grund dafür war laut Informationen der Neuen Westfälischen, dass er sich gedemütigt und nicht mit dem nötigen Respekt behandelt fühlte.

Das Gericht folgte in seiner Anordnung dem Gutachten eines Psychiaters, der feststellte, dass der Angeklagte zwar gewisse intellektuelle Fähigkeiten habe, ihm es aber erheblich an Empathie fehle. "So schade ich es auch finde, ich kann zu keinem anderen Ergebnis kommen", erklärte er.

Der Richter stellte in seiner Urteilsverkündung auch noch einmal klar, dass Peter K. seine Taten bagatellisiere und er ein menschenverachtendes Weltbild habe.


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