Nach Schwanen-Ohrfeige: Gute Nachrichten für Rapper Gzuz

Hamburg - 187-Rapper Gzuz scheint derzeit das Glück auf seiner Seite zu haben. Am Montag wurde bekannt, dass der Musiker doch nicht zurück ins Gefängnis muss (TAG24 berichtete).

Hat gut Lachen: 187-Rapper Gzuz vor dem Landgericht.
Hat gut Lachen: 187-Rapper Gzuz vor dem Landgericht.  © Screenshot Instagram/ Gzuz187_official

Nun kommt heraus, dass die Hamburger Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen im Zusammenhang mit der Schwanen-Ohrfeige am 3. August eingestellt hat.

Was war passiert? Im Juli veröffentlichte der Rapper ein Video in seiner Instagram-Story. Zu sehen ist, wie sich Gzuz einem Schwan nähert. Dann ist zu hören, wie der 30-Jährige sagt: "Ey, ich geb' jetzt diesem Schwan eine Ohrfeige." Der Vogel öffnet den Schnabel, die Kamera wackelt und es klatscht. "Batsch!" (TAG24 berichtete).

Nach der Veröffentlichung erstattete die Tierschutzorganisation Peta Anzeige gegen Gzuz. Der Vorwurf: Tierquälerei.

Laut der Staatsanwaltschaft wurde das besagte Video mittlerweile durch eine Amtstierärztin bewertet. Diese kommt zu dem Schluss, dass ein Schlag gegen den Schwan nicht mit Sicherheit festgestellt werden könne,"da die entsprechende schlagende Handbewegung nicht vollständig aufgenommen und im Bild nicht eindeutig festgehalten werde."

Christian Arleth, Rechtsanwalt von Peta, sieht das anders. Für ihn ist "die Beweislage, dass eine tatsächliche Berührung durch den Schlag stattgefunden hat", offensichtlich und "nicht mehr abzustreiten. Eine andere Auffassung halte ich für realitätsfremd", so der Rechtsanwalt.

Trotzdem wird sich Gzuz für diesen Fall nicht vor Gericht verantworten müssen.


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