Dieser perverse U-Bahn-Trend verstört viele Frauen

In der U-Bahn werden neuerdings Penis-Fotos an Unbekannte verschickt.
In der U-Bahn werden neuerdings Penis-Fotos an Unbekannte verschickt.  © DPA

New York - In der New Yorker U-Bahnen erleben Frauen einen neuen Trend. Doch der gefällt sicher nicht jeder. Kommt dieser auch bald in Deutschland an?

iPhone-User kennen die Funktion: Per AirDrop kann man sich gegenseitig Fotos o. ä. schicken, quasi Bluetooth für iPhones.

Wer allerdings seine Einstellungen nicht ordentlich pflegt und die Empfangseinstellung auf "Jeden" gesetzt hat, der könnte jederzeit Opfer dieses neuen Trends werden, der laut New York Post das erste Mal 2015 in London aufgekommen ist und aktuell ein Revival in New York erlebt.

Auf der US-Newsseite berichtet eine Frau, Britta Carlson (28), von einem solcher Erlebnisse: Sie stand in der U-Bahn, plötzlich ploppte auf ihrem Bildschirm die Nachricht auf: "iPhone 1 would like to share a note with you." ("iPhone 1 möchte gerne eine Datei mit dir teilen.")

Ahnungslos akzeptierte sie die Anfrage, öffnete die Datei und - BÄM! - da war es: Die Nahaufnahme eines Penis. Die Nachricht war lediglich mit dem Titel "straw" (Strohhalm) versehen und von einem anonymen Sender verschickt worden. Die 28-Jährige berichtet, es habe sich angefühlt, als hätte sie jemand geblendet.

Die erschrockene Frau schaute sich im Zug um, doch sie konnte den Urheber der ungebetenen Nachricht nicht ausfindig machen.

Wer sich vor solchen sexuellen Belästigungen schützen will, der sollte einmal seine Einstellungen bezüglich der AirDrop-App überprüfen. Wer den Empfang auf "Empfang aus" oder "Nur Kontakte" stellt, dem kann in der Hinsicht erst einmal nichts passieren.

Wenn man die Einstellung aus Versehen einmal falsch konfiguriert hat, sollte man eingehende Fotos o.ä. lieber ablehnen.

Titelfoto: DPA


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