So viel Geld verliert Sachsen durch Schwarzarbeit

Symbolbild - besonders das Bau- und Gastronomiegewerbe stechen bei der Schwarzarbeit heraus.
Symbolbild - besonders das Bau- und Gastronomiegewerbe stechen bei der Schwarzarbeit heraus.

Dresden - Mehr Schwarzarbeit in Sachsen: Im vergangenen Jahr wurden 7141 Unternehmen erwischt - gegen sie wurden Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

2013 waren es „nur“ 6817. Das teilte Staatskanzlei-Chef Fritz Jaeckel (52, CDU) auf Anfrage von Susanne Schaper (37) und Nico Brünler (40, beide Linke) mit.

Kein Wunder, dass auch die Höhe der Bußgelder und der angerichtete Schaden gestiegen ist. Insgesamt 1,4 Millionen Euro an Geldbußen und Verwarnungsgeldern wurden 2014 verhängt. Schaden: 22 Mio. Euro.

Ein Jahr zuvor waren es 900.000 Euro an Bußgeldern und 21,2 Mio. Euro Schaden, so die Staatskanzlei.

Besonders auffällig sind zwei Branchen: „Die Schwerpunkte der eingeleiteten Ermittlungsverfahren liegen im Bauhaupt- und Baunebengewerbe sowie im Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe“, so Jaeckel.

So richteten sich allein 1286 Ermittlungsverfahren im vergangenen Jahr gegen das Baugewerbe. Der Freistaat verzeichnete 2014 durch Schwarzarbeit einen Schaden von 12,8 Mio. Euro bei Sozialversicherungsbeiträgen.

Zuständig für die Kontrolle ist die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls.

Foto: imago


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