Festspiele in Schwarzkollm: Heimspiel für den neuen Krabat-Autor!

Schwarkollm - Krabat 2.0: Am 26. Juli feiert der neue Zyklus der Krabat-Festspiele mit Teil 1 "In der Dunkelheit des Lichts" in Schwarzkollm Premiere. Bis 2023 wird die Sage um den Schwarzen Müller und dessen berühmten Müllerburschen Krabat neu erzählt - diesmal vom Dresdner Erfolgsautor Michael Kuhn (40).

Autor Michael Kuhn (40) geht im neuen Krabat-Stück der Frage nach, wie der Schwarze Müller sein Augenlicht verlor.
Autor Michael Kuhn (40) geht im neuen Krabat-Stück der Frage nach, wie der Schwarze Müller sein Augenlicht verlor.  © Norbert Neumann

Über 20 Theaterstücke hat Kuhn schon geschrieben, darunter die Kassenschlager-Serie "Baba Jaga" (Boulevardtheater), die mit fast einer halben Million Zuschauer Kultstatus genießt.

Das Gespür für Krabat wurde Kuhn in die Wiege gelegt. "Ich bin in Hoyerswerda geboren, also nicht weit von Schwarzkollm entfernt", erzählt Kuhn.

"Für mich ist es eine Wiederkehr, eine neue Begegnung mit meiner Heimat. In mein Geburtshaus ist ein Seniorenheim eingezogen", flachst Kuhn.

"Im Ernst. Ich bin total begeistert - von der schönen Landschaft und vor allem vom Gemeinschaftsgefühl der Menschen."

Denn bei den Krabat-Festspielen packt die ganze Gemeinde mit an. "Neben neun Profi-Schauspielern wirken 72 Statisten - darunter 14 Kinder - mit, rund 200 Leute helfen vor und hinter den Kulissen", so Produzentin Doris Siebecke (67).

"Außerdem sind fünf Pferde, zwei Ponys, Tauben und ein Frosch ins Stück integriert", ergänzt Festspiel-Chef Alexander Siebecke (46). Selbst Autor Kuhn schlüpft in die Rolle eines Ex-Müllerburschen.

Pro Vorstellung verfolgen 600 Zuschauer die Krabat-Sage vor der Schwarzen Mühle in Schwarzkollm.
Pro Vorstellung verfolgen 600 Zuschauer die Krabat-Sage vor der Schwarzen Mühle in Schwarzkollm.  © Foto Koch

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