Dieses Land will Armee in Kampf gegen Verbrecher-Banden schicken

Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven.
Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven.  © DPA

Stockholm – Die schwedische Regierung will mit drastischen Maßnahmen das Problem der steigenden Bandenkriminalität in Großstädten in den Griff bekommen.

Dazu gehört auch, dass die Armee gegen die Kriminellen eingesetzt werden darf. Dass erklärte Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven.

Er sagte zwar, dass es nicht seine erste Wahl sei, das Militär im Inneren einzusetzen, wenn es aber helfen würde, die organisierte Kriminalität zu beseitigen, dann werde es geschehen.

Da in den vergangen Jahren die Verbrechensrate immer weiter anstieg, allein 2017 gab es laut Kriminalitätsstatistik 306 Schießereien mit 41 Toten und 135 Verletzten, wurde bereits angekündigt, die Polizei aufzurüsten. Ermittler sollen auch einfacher Telefon- und Email-Verkehr überwachen dürfen.

Vor den anstehenden Wahlen im September dürfte die innere Sicherheit das bestimmende Thema im Wahlkampf werden. Vor allem rechte Parteien werden dies ausnutzen, um Wähler zu gewinnen, indem sie die steigende Kriminalität mit der gewachsenen Zahl von Zuwanderern in Verbindung bringen.

Schwedische Soldaten sollen auch im Kampf gegen organisierte Kriminalität eingesetzt werden dürfen.
Schwedische Soldaten sollen auch im Kampf gegen organisierte Kriminalität eingesetzt werden dürfen.  © DPA

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