Schweigeminute an Synagoge in Düsseldorf nach Anschlag

Düsseldorf/NRW - Mit einer gemeinsamen Schweigeminute an der Neuen Synagoge in Düsseldorf haben NRW-Spitzenpolitiker nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle/Saale ein Zeichen gesetzt.

Die Polizei bewacht die Neue Synagoge in Düsseldorf.
Die Polizei bewacht die Neue Synagoge in Düsseldorf.  © Caroline Seidel/dpa

"Wir stellen uns gemeinsam schützend vor die Synagoge in Düsseldorf", sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Donnerstagmorgen.

Dann legte er gemeinsam mit den Parteivorsitzenden Sebastian Hartmann (SPD), Mona Neubaur und Felix Banaszak (beide Grüne) sowie Joachim Stamp (FDP) weiße Rosen auf die Treppe vor der Synagoge.

"Judenhass darf in unserer offenen Gesellschaft keinen Platz haben – nicht heute, nicht morgen. Der Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus eint alle demokratischen Kräfte in Nordrhein-Westfalen», betonten die Parteichefs in einer gemeinsamen Erklärung.

Auch der NRW-Landtag will um 10.00 Uhr seine Sitzung mit einer Schweigeminute beginnen.

Vor Eintritt in die Tagesordnung werde Landtagspräsident André Kuper Gedenkworte sprechen, teilte der Landtag mit.

Felix Banaszak (l-r), Mona Neubaur, NRW Vorsitzende Bündnis 90/, Die Grünen, Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident Nordrhein-Westfalen und Joachim Stamp (FDP) stehen vor dem Eingang zur Neuen Synagoge.
Felix Banaszak (l-r), Mona Neubaur, NRW Vorsitzende Bündnis 90/, Die Grünen, Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident Nordrhein-Westfalen und Joachim Stamp (FDP) stehen vor dem Eingang zur Neuen Synagoge.  © Caroline Seidel/dpa
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) beim Niederlegen einer weißen Rose.
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) beim Niederlegen einer weißen Rose.  © Caroline Seidel/dpa

Titelfoto: Caroline Seidel/dpa


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