Tödliche afrikanische Schweinepest bedroht Bayern! Behörden in Alarmbereitschaft!

München - Der Freistaat Bayern bereitet sich auf einen möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest vor.

Polnische Veterinärbehörden trainieren bei einer Notfallübung für das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP).
Polnische Veterinärbehörden trainieren bei einer Notfallübung für das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP).  © Marcin Bielecki/PAP/dpa

"Die intensiven Präventionsmaßnahmen laufen auf Hochtouren. Wir stehen in direktem Austausch mit den Behörden vor Ort und dem Bund", sagte Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) in München.

Derzeit arbeite sein Ministerium an der Erweiterung eines Plans, der die bayerischen Behörden umfassend auf die für Wild- und Hausschweine meist tödlichen Viren vorbereite.

Für den Menschen ist die Schweinepest ungefährlich. Bayern- und deutschlandweit gibt es noch keinen nachgewiesenen Fall. In Polen nahe der deutschen Grenze sind jedoch mehrere Fälle bei Wildschweinen nachgewiesen worden.

In Bayern sei ein wesentliches Instrument gegen die Schweinepest die intensive Bejagung, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums.

Verendet gefundene Wildschweine würden auf entsprechende Viren untersucht. Zudem setzten die Behörden auf Aufklärungskampagnen.

So seien etwa entlang der Autobahnen, an Flughäfen und an Donau-Häfen Hinweise auch zur Hygiene verteilt worden. Behörden verfügten über Merkblätter für verschiedene Zielgruppen in 18 Sprachen. Außerdem gebe es regelmäßig Seuchenübungen.

Bereitet den Freistaat auf den Ernstfall vor: Bayerns Staatsminister für Umwelt- und Verbraucherschutz Thorsten Glauber (Freie Wähler).
Bereitet den Freistaat auf den Ernstfall vor: Bayerns Staatsminister für Umwelt- und Verbraucherschutz Thorsten Glauber (Freie Wähler).  © Sven Hoppe/dpa

Titelfoto: Marcin Bielecki/PAP/dpa

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