Polizei hält Autofahrer auf der A70 an, dann erschießt sich der Mann

Schweinfurt - Bei einer Fahrzeugkontrolle hat sich ein Autofahrer auf der A70 nahe dem unterfränkischen Schweinfurt nach Angaben der Polizei mit einem Schuss aus einer Pistole das Leben genommen.

Die Polizisten hatten den Mann angehalten, weil sein Auto wegen Unterschlagung gesucht worden war (Symbolbild).
Die Polizisten hatten den Mann angehalten, weil sein Auto wegen Unterschlagung gesucht worden war (Symbolbild).  © 123rf/Manuel Faba Ortega

Die Besatzung eines Streifenwagens habe das Auto des 43-Jährigen während der Fahrt am späten Mittwochabend anhalten wollen und ihn per Signalgeber zum Stopp aufgefordert.

Der Fahrer habe das wegen Unterschlagung gesuchte Fahrzeug auch ordnungsgemäß angehalten.

Als die Beamten an das Fahrzeug traten, fanden sie einer Mitteilung der Polizei vom Donnerstag zufolge den Mann bereits regungslos auf dem Fahrersitz - mit einer geladenen Pistole in der Hand.

Im Auto wurden mehrere Aufbruchs-Werkzeuge und Sturmhauben gefunden. Das genaue Motiv für die Selbsttötung sei unbekannt.

Der sofort herbeigerufene Notarzt habe nur noch den Tod des Mannes feststellen können.

Normalerweise zieht die Redaktion es vor, nicht über mögliche Suizide zu berichten. Da sich der Vorfall aber komplett im öffentlichen Raum abgespielt hat, hat sich die Redaktion entschieden, es zu thematisieren.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungs-Gedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Titelfoto: 123rf/Manuel Faba Ortega

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