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Selbst Obama ist begeistert! Diese deutschen Jungs erobern die Welt

Breakdance-Gruppe DDC planen große Deutschlandtournee für 2020

Die Breackdance-Gruppe Dancefloor Destruction Crew hat es mittlerweile auf die internationalen Bühnen geschafft.

Schweinfurt - Sie sind Breakdance-Welt- und Europameister, tanzen im Fernsehen, in aller Welt und vor Barack Obama. Man könnte meinen, die Schweinfurter Breakdance Gruppe DDC hat es längst in den Tanzolymp geschafft. Am Ziel angekommen sehen sich die Artisten aber noch lange nicht.

Seit 20 Jahren tanzt der Kern der Gruppe zusammen.
Seit 20 Jahren tanzt der Kern der Gruppe zusammen.

Bei ihrem ersten Weltmeistertitel 2007 hatten die Schweinfurter Breakdancer noch ein Wurfzelt auf der Bühne dabei, aus dem Pupsgeräusche kamen. Dieses Jahr traten sie vor Ex-US-Präsident Barack Obama auf und beeindruckten ihn mit ihrem tänzerischen Können.

Die Breakdancegruppe Dancefloor Destruction Crew hat es mit ihren höchst akrobatischen, humorvollen und ungewöhnlichen Produktionen längst auf die große internationale Bühne geschafft.

Der Weg dorthin war lang. Seit fast 20 Jahren arbeiten die Jungs am Boden und haben so eine Sportart mit bekannt und beliebt gemacht, die mittlerweile sogar olympisch ist. "Die Leute haben damals noch gar nicht verstanden, was wir da am Boden eigentlich machen", erinnert sich Daniel Barthelmes an die ersten Auftritte auf Faschingssitzungen im Jahre 1999.

Drei Jungs im Alter von 11 bis 13 Jahren waren sie damals. Die Freunde schauten sich aus dem spärlichen Musikvideoangebot im Fernsehen und Internet Breakdance ab. "Kevin ist halb Amerikaner und kam damals auf die Idee. Sein Vater war in der Kaserne in Schweinfurt stationiert", sagt einer.

So kam die Breakdance-Gruppe zu ihrem Namen

Die Jungs verblüffen mit vielen Akrobatikelementen.
Die Jungs verblüffen mit vielen Akrobatikelementen.

Die Jungs, die gemeinsam im Turnverein waren, merkten schnell, was beim Publikum ankam und was nicht: "Wir haben festgestellt, dass klassischer Breakdance von den Zuschauern nicht richtig verstanden wird, sondern die Akrobatik für die Zuschauer interessant ist." Also versuchten sie, eine Show aus "Highlights" zu basteln - viele Saltos und Akrobatikelemente. Außerdem gab es schon immer Selbstironie und Witz bei ihren Auftritten: "Klassischer Breakdance ist sehr ernst und streng. Wir haben eher einen lockeren Charakter", so Barthelmes.

Die Selbstironie macht sich auch in der Namensgebung bemerkbar: "Das Jugendhaus Schweinfurt hat uns rausgeworfen, weil wir angeblich den Boden kaputt gemacht haben." So kamen sie Anfang der 2000er zu ihrem Namen: Dancefloor Destruction Crew (dt: Tanzboden-Zerstörer-Gruppe).

Mittlerweile hat die DDC ihre eigene Halle auf dem ehemaligen Kasernengelände in Schweinfurt. Das Team verdient größtenteils sein Geld mit den Auftritten. Zwölf Tänzer und drei Tänzerinnen zählen zum DDC-Ensemble, zehn von ihnen machen das hauptberuflich.

Auch für den Nachwuchs ist gesorgt: Etwa 150 Schüler werden von den Profis unterrichtet. Die besten von ihnen haben die Chance, in die Profiriege aufgenommen zu werden.

Breakdance mit einer ordentlichen Portion Humor

Auch in Lederhosen macht die Truppe eine gute Figur.
Auch in Lederhosen macht die Truppe eine gute Figur.

Ob Musik, Videos oder Fotos, Auswahl der Kostüme oder die Ausarbeitung der Licht- und Bühneninszenierung - die DDC versucht, so viel wie möglich selbst zu machen. "Wenn nötig, holen wir uns natürlich Partner, die uns zum Beispiel bei der Produktion der Musik helfen", sagt Marcel Geißler, der 2013 die DDC Entertainment GmbH & Co KG mitbegründete. Jeder der Tänzer hat noch ein weiteres Aufgabengebiet wie etwa Buchhaltung, Marketing oder Musik.

Zweifacher Weltmeister ist die Gruppe, Europameister und Deutscher Meister. Bei "Das Supertalent" kamen sie ins Halbfinale und mit Florian Silbereisen tourten sie durch Deutschland und Österreich. 170 Tage waren sie im vergangenen Jahr mit ihren Shows unterwegs.

Ob Swing, Schlager oder Klassik - dass Breakdance nicht nur in die Hip-Hop-Kultur passt, haben sie bewiesen. Sie mischen Elemente anderer Genres mit ausgefallenen Breakdance-Bewegungen und vermischen das Ganze mit Spaß und enorm präziser Akrobatik.

Selbst der ehemalige US-Präsident schwärmt von den Jungs

Anfang 2020 ist die erste eigene Deutschlandtournee geplant.
Anfang 2020 ist die erste eigene Deutschlandtournee geplant.

Diese sogenannten Crossover-Produktionen seien nach wie vor beliebt, sagt Carsten Rott von der International Dance Organisation (IDO). "Die Flying Steps aus Berlin waren die ersten, die das damals gemacht haben." Damit es noch als Breakdance zählt, dürfe aber nur die Musik und nicht die Tanzbewegungen aus einem anderen Genre benutzt werden.

Kleine Einlagen wie das Schuhplatteln in "Breakdance in Lederhosen" der DDC seien aber in Ordnung. Gerade humorvolle Shows kommen beim Publikum gut an: "Das machen fast alle erfolgreichen Breakdance Gruppen. Das hat einen hohen Unterhaltungswert", sagt der für Deutschland zuständige IDO-Streetdance-Ressortleiter Rott.

Das kann Barack Obama bestätigen. "Ihr Jungs wart großartig. Ich bin nur froh, dass ihr euch da oben nicht verletzt habt", sagte er nach dem Auftritt der Jungs in Kenia im Sommer. Die DDC waren zur Eröffnungsfeier eines Ausbildungszentrums der Stiftung von Obamas Halbschwester eingeladen.

Die DDC trage den Namen der Stadt in die ganze Welt, sagt der Schweinfurter Oberbürgermeister Sebastian Remelé (CSU). Und dennoch blieben die Jungs ihrer Heimat verbunden. Mit Eigenproduktionen für den Schweinfurter Nachsommer zeigten sie zudem, "dass ihr Herz trotz der erfolgreichen Weltkarriere weiter für ihre Heimatstadt schlägt".

Und die DDC hat noch große Pläne: "Wir wollen die erste Tanzshow sein, die Stadien füllt und ich würde gerne mal im Opernhaus in Sydney auftreten", sagt Marcel Geißler. Auf einem guten Weg sind sie: Für Anfang 2020 ist die erste eigene Deutschlandtournee geplant.

Fotos: DDC, Raphael Gîtz, DDC, Marcel Geiler, DDC, Das Go·e Schlagerfest Tournee

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