Schneemassen haben Europa fest im Griff! Lawine zerstört Hotel

Hundwil/Schweiz - Nach heftigen Schneefällen ist in der Schweiz am Donnerstag im Bereich der Schwägalp eine Lawine niedergegangen. Ein Hotel wurde von den Schneemassen getroffen.

Das Restaurant des Hotel Säntis im Bereich der Schwägalp wurde verschüttet.
Das Restaurant des Hotel Säntis im Bereich der Schwägalp wurde verschüttet.  © Screenshot Twitter/Tagblatt.ch

Wie das Schweizer "Tagblatt" berichtet, ist die Lawine auf der Schwägalp runtergekommen. Dabei wurde ein Hotel von den Schneemassen getroffen, das Restaurant verschüttet. Mehrere Personen seien verletzt. Die Suche nach weiteren vermissten Gästen des Hauses läuft auf Hochtouren. Außerdem wurden mehrere Autos verschüttet.

Ein Gast des betroffenen Lokals sagte zu "Tagblatt", er habe draußen plötzlich Schnee herumwirbeln sehen und zunächst an eine Dachlawine geglaubt. "Dann gab es einen Riesenlärm, und im hinteren Bereich drangen die Schneemassen ins Restaurant ein."

Weitere Angaben konnte die Polizei bislang nicht machen. Die Verletzten werden laut des schweizer Portals "Telebasel" medizinisch und psychologisch betreut. Die Rettungsarbeiten dauern an.

Der Notruf über den Lawinenniedergang war am Donnerstag kurz nach 16.30 Uhr bei der Notrufzentrale der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden eingegangen. Die Einsatzkräfte rückten sofort zum Einsatz aus.

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Update 19.52 Uhr:

Laut "Tagblatt" wurde die Suche nach möglichen Verschütteten für heute Abend eingestellt. Die Schweizer Zeitung beruft sich dabei auf den Mediensprecher der Ausserrhoder Kantonspolizei, Anton Sonderegger.

Grund seien die Dunkelheit, der anhaltende Schneefall und die weiterhin bestehende Lawinengefahr. Hinweise, dass jemand vermisst werde, seien bislang nicht eingegangen.

Schnee-Chaos heute in Europa und der Welt:

Update 18.30 Uhr: Stromausfälle in Österreich - große Probleme bei der Stromversorgung. Tausende Haushalte in den besonders stark betroffenen Gebieten waren am Donnerstag zeitweise ohne Strom.

Update 14.35 Uhr: Heftige Schneefälle in weiten Teilen Österreichs haben der Tourismusbranche einen herben Dämpfer versetzt. Skiurlauber und Autofahrer brauchen starke Nerven, denn immer mehr Orte sind aufgrund der sehr großen Lawinengefahr nicht mehr erreichbar - darunter auch der Ort Galtür in Tirol.

Update 14.33 Uhr: In Israel steht sonst um diese Zeit der Frühling schon in den Startlöchern. Doch auch im Norden des kleinen Landes am Mittelmeer gibt es derzeit Rekord-Schneefälle und stürmisches Wetter.

Update 10.34 Uhr: Starke Schneefälle haben auch im Norden Tschechiens ein Verkehrschaos ausgelöst. Jablonec nad Nisou (Gablonz an der Neiße) rief den Krisenfall aus, weil die Schneemassen nicht mehr geräumt werden konnten. 9000 Haushalte waren nach Angaben des Versorgers CEZ vorübergehend ohne Strom, weil Leitungen beschädigt wurden.

Update 9.30 Uhr: In der Zentral- und der Ostschweiz in Graubünden ist die Lage schwierig! Hier gilt teils auch die zweithöchste Lawinenwarnstufe. In Davos, wo Ende Januar US-Präsident Donald Trump und Tausende weitere Teilnehmer zum Weltwirtschaftsforum erwartet werden, liegen im Ort schon mehr als 60 Zentimeter Schnee.

Titelfoto: Screenshot Twitter/Tagblatt.ch

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