Deutscher stürzt 12 Meter tief in Gletscherspalte und stirbt

Saas-Fee - Ein deutscher Skitourengänger ist im Schweizer Skigebiet von Saas Fee in eine zwölf Meter tiefe Gletscherspalte gestürzt und ums Leben gekommen.

Gletscherspatlen im Schweizer Skigebiet Saas Fee.
Gletscherspatlen im Schweizer Skigebiet Saas Fee.  © imago (Symbolbild)

Er konnte am Samstag zwar geborgen werden, starb aber in der Nacht zum Sonntag an seinen Verletzungen, wie die Polizei im Kanton Wallis mitteilte.

Aus welchem Bundesland der 54-Jährige kam, konnte die Polizei nicht sagen.

Der Mann war mit drei anderen Tourengängern beim Aufstieg über den Feegletscher zum Alphubel. Die Begleiter alarmierten nach dem Unglück sofort die Bergrettung.

Vor genau einem Jahr war der Chef der Tengelmanngruppe, Karl-Erivan Haub, rund 20 Kilometer weiter südwestlich auf einem Gletscher bei Zermatt bei einem Skitourentraining verschwunden (TAG24 berichtete).

Er wurde nie gefunden. Die Bergretter gehen davon aus, dass auch er in eine Gletscherspalte stürzte.

Haub war allein unterwegs, deshalb wurde sein Verschwinden erst bemerkt, als er abends nicht ins Hotel zurückkehrte.

Bei einer Skitour verunglückte ein 54-Jähriger.
Bei einer Skitour verunglückte ein 54-Jähriger.  © dpa (Symbolbild)

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