Löschteich-Ärger bei Feuer-Drama: Bürgermeisterin kann Anwohner verstehen

Schwepnitz - Nach der Welle des Ärgers strömt nun wieder das Wasser: Die Anwohner des Schwepnitzer Ortsteils Bulleritz entkamen am Wochenende nur knapp einer Brandkatastrophe (TAG24 berichtete). Für Unmut sorgte dabei, dass der Löschteich im Ort nur noch eine Pfütze ist. Schon am Dienstag versuchte die Gemeinde, das Problem zu lösen.

Bürgermeisterin Elke Röthig (59) hat Verständnis für den Ärger der Bulleritzer.
Bürgermeisterin Elke Röthig (59) hat Verständnis für den Ärger der Bulleritzer.  © Xcitepress RL

"Ich kann die Bedenken der Bulleritzer verstehen", sagte die Schwepnitzer Bürgermeisterin Elke Röthig (59, parteilos).

"Da haben sie schon recht. Deshalb haben wir eine neue Holzbohle eingezogen und lassen den Teich jetzt wieder volllaufen."

Ob das funktioniert, muss sich erst zeigen. Erst vor rund einem Jahr hatte die Gemeinde versucht, den Teich wieder zu fluten, doch das Wasser verschwand einfach wieder.

Daher wurde er vergangenes Jahr als Löschteich abgemeldet.

Nach dem Großbrand machen Bulleritzer nun Druck, dass sie wieder einen gefüllten Löschteich im Ort haben wollen (TAG24 berichtete).

Eine riesige Rauchsäule steigt über dem Feld auf.
Eine riesige Rauchsäule steigt über dem Feld auf.  © Xcitepress Rico Löb

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