Katzenbaby auf A3 aus fahrendem Auto geworfen? Ein Passant wird zum Helden

Windorf - Eine Katze befand sich vermutlich ausgesetzt und verletzt auf dem Mittelstreifen der A3, was wohl der beinahe sichere Tod für jedes Haustier bedeutet hätte. Doch das kleine schwarze Katzenbaby hatte zur richtigen Zeit einen Freund und Helfer.

Gerettet vor dem sicheren Tod: Das verletzte Katzenbaby konnte von der Autobahn gerettet werden und wurde sofort medizinisch versorgt.
Gerettet vor dem sicheren Tod: Das verletzte Katzenbaby konnte von der Autobahn gerettet werden und wurde sofort medizinisch versorgt.  © Polizei Niederbayern

Am Donnerstagmorgen hat die Polizei in Niederbayern ein Katzenbaby von der Autobahn gerettet. Die kleine schwarze Katze habe auf dem Mittelstreifen der A3 bei Windorf (Landkreis Passau) gesessen, teilte die Polizei am Freitag mit.

Mehrere Verkehrsteilnehmer haben das Kätzchen bei der Verkehrspolizei in Passau gemeldet. Die Beamten reagierten sofort und fuhren gleich mit mehreren Streifen los, um das völlig verängstigte Tier in Sicherheit zu bringen.

Ein 43-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Passau, der den Einsatzkräften seine Hilfe anbot, brachte das Kätzchen am Donnerstag zu einem Tierarzt.

Er war extra an der nächsten Anschlussstelle umgekehrt, um zu unterstützen, übernahm sogar die Kosten für die unverzügliche Erstbehandlung.

Die Katze konnte dem Helfer am Freitag aufgepäppelt übergeben werden, der sich nun weiter um das Tier kümmert. Der schnellen Hilfe und Reaktion von Verkehrsteilnehmern und Polizei ist es zu verdanken, dass das Kätzchen überleben konnte.

Da die Polizei nicht ausschließen kann, dass die Katze während der Fahrt von einem Unbekannten aus dem Fahrzeug geworfen wurde, ermittelt sie wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Zeugen können sich unter der Telefonnummer 08519511521 melden.

Titelfoto: Polizei Niederbayern

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