Schwere Randale und Verletzte in Asylheimen

30 Beamte beendeten die Schlägerei in Meißen.
30 Beamte beendeten die Schlägerei in Meißen.

Meißen/Schmiedeberg – Großeinsatz für die Polizei in zwei sächsischen Asylbewerberheimen!

In der Erstaufnahmeeinrichtung in Niederau kam es bereits in der Nacht zu Sonnabend zu tumultartigen und tätlichen Auseinandersetzungen zwischen etwa 40 Afghanen und ca. 50 bis 60 Personen anderer Nationalitäten.

Dabei gingen die Beteiligten unter anderem mit Metallstangen aufeinander los. Drei Personen wurden verletzt.

„Auslöser sollen religiöse Konflikte und die Überschreitung festgelegter Gebetszeiten gewesen sein“, so ein Polizeisprecher. Mit Eintreffen der Beamten war die Lage zunächst nur schwer zu beruhigen.

Ein afghanischer Asylbewerber wurde als Rädelsführer identifiziert und nach medizinischer Versorgung in Polizeigewahrsam genommen. Nach und nach entspannte sich schließlich die Situation. Insgesamt waren etwa 30 Beamte im Einsatz.

Der Wachmann kam schwer verletzt ins Krankenhaus (Symbolbild).
Der Wachmann kam schwer verletzt ins Krankenhaus (Symbolbild).

Im Asylbewerberheim Schmiedeberg wurde ein 26-jähriger Wachmann von einem Libyer (21) und einem Tunesier (25) angegriffen. Die Täter schlugen den Mann mit Fäusten zu Boden und traten anhaltend auf ihn ein.

Dabei zerrten sie ihm seine Jacke vom Körper und raubten diese. In der Jacke fanden sie den Autoschlüssel des Wachmanns und fuhren mit dem Seat in Richtung Dresden davon.

Zwischen den Orten Oberhäslich und Karsdorf kamen sie von der Fahrbahn ab und kamen auf einem Feld zum Stehen.

Hier konnten sie vorläufig festgenommen werden. Beide wurden dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl, worauf die Täter in eine JVA gebracht wurden.

Der Wachmann wurde schwer verletzt.

Fotos: dpa


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