Leben im DDR-Heim: "Rabenliebe"-Autor Peter Wawerzinek verfilmt seine Kindheit

Berlin/Schwerin - Der Schriftsteller Peter Wawerzinek (64, "Rabenliebe") hat einen Dokumentarfilm über seine Kindheit im Heim und die Suche nach seiner Mutter gedreht.

Der Schriftsteller Peter Wawerzinek liest beim Sommerfest im Brecht-Weigel-Haus zur Veranstaltung "Geisterstunde" am späten Abend auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof am Grab des Autors Wolfgang Herrndorf.
Der Schriftsteller Peter Wawerzinek liest beim Sommerfest im Brecht-Weigel-Haus zur Veranstaltung "Geisterstunde" am späten Abend auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof am Grab des Autors Wolfgang Herrndorf.

"Lievalleen" wird beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern Anfang Mai in Schwerin uraufgeführt, wie Festivaldirektor Volker Kufahl am Dienstag ankündigte.

Der gebürtige Rostocker wurde als kleines Kind mit seiner Schwester Beate von der alleinerziehenden Mutter zurückgelassen, als diese in den Westen floh. Peter Runkel, wie er gebürtig heißt, wurde mit seiner Schwester in einer völlig verwahrlosten Wohnung aufgefunden. Beide verbrachten daraufhin zehn Jahre getrennt von einander in Kinderheimen.

"Lievalleen" läuft im Dokumentarfilm-Wettbewerb, einem von vier Wettbewerben des nach eigenen Angaben größten ostdeutschen Publikumsfestivals.

Preise von insgesamt 42.000 Euro werden den Angaben zufolge vergeben. Der Hauptpreis im Spielfilmwettbewerb, der "Fliegende Ochse", ist mit 10.000 Euro dotiert. Das Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern, das sich dem aktuellen Film aus Deutschland, Österreich und der Schweiz widmet, dauert vom 30. April bis 5. Mai.

 Der Autor Peter Wawerzinek nimmt an einer Lesung teil. (Archivbild)
Der Autor Peter Wawerzinek nimmt an einer Lesung teil. (Archivbild)  © DPA

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