Männer randalieren in Notaufnahme: Wachmann und Patient verletzt

Schwerin - In der Notaufnahme eines Krankenhauses in Schwerin hat es am frühen Mittwochmorgen eine heftige Schlägerei gegeben. Dabei wurde auch ein Wachmann verletzt.

Sanitäter laufen durch einen Gang in Richtung Notaufnahme. (Archivbild)
Sanitäter laufen durch einen Gang in Richtung Notaufnahme. (Archivbild)  © Andreas Arnold/dpa

Die Auseinandersetzung ereignete sich nach ersten Angaben gegen 2.45 Uhr. Hierbei seien drei betrunkene Patienten so heftig in Streit geraten, dass der Sicherheitsdienst einschreiten musste, erklärte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen.

Durch den Vorfall sei es anschließend auch zu erheblichen Einschränkungen im Klinikbetrieb gekommen.

Zwei der drei Patienten wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen.

Die genaue Ursache für die gewalttätige Auseinandersetzung sei noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen.

Die Polizei nahm die Verdächtigen fest. (Symbolbild)
Die Polizei nahm die Verdächtigen fest. (Symbolbild)  © dpa/Paul Zinken

Update, 10.17 Uhr

Wie die Polizei am Morgen weiter mitteilte, seien zunächst zwei Männer und eine Frau im Vorraum der Notaufnahme in Streit geraten. Dabei kam es auch zu einer Auseinandersetzung mit dem Sicherheitsdienst.

Die drei äußerst aggressiven Personen verschafften sich gewaltsamen Zutritt, durch die ansonsten nur vom medizinischen Personal zu öffnenden Türen, heißt es in der Mitteilung weiter. Patienten und Krankenhauspersonal wurden in Sicherheit gebracht.

Die zwischenzeitlich eingetroffenen Einsatzkräfte der Polizei überwältigten und fesselten die Angreifer.

Durch die Aufregung während der Auseinandersetzung erlitt ein Wachmann im Anschluss gesundheitliche Probleme, ein in der Aufnahme wartender Patient musste ebenfalls sofort medizinisch betreut werden.

Die tatverdächtigen Personen wurden in Gewahrsam genommen. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, des Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung wurde eingeleitet.

Titelfoto: Andreas Arnold/dpa

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