Schwertmörder gesteht die Tat: Polizei äußert sich zur Identität

Stuttgart - Der Schwertmörder von Stuttgart hat die Tat gestanden! Am Mittwoch hatte er einen 36-Jährigen auf offener Straße mit einem Schwert brutal niedergestochen. (TAG24 berichtete)

Der Tatort ist abgesperrt, das Opfer liegt auf der Straße.
Der Tatort ist abgesperrt, das Opfer liegt auf der Straße.  © SDMG

Wie es in einer Pressemeldung der Polizei hieß, ist der 28-jährige Syrer am Donnerstagnachmittag dem Haftrichter vorgeführt worden, der "den Haftbefehl wegen Mordes erließ und in Vollzug setzte."

Der Mann habe die Tat eingeräumt, so die Polizei.

Weiter hieß es, dass das Motiv des brutalen Mords "im privaten Verhältnis zum Opfer anzusiedeln" ist.

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Außerdem erklärte man, dass es keinerlei Erkenntnisse auf einen islamistischen oder politischen Hintergrund gibt.

Allerdings kamen inzwischen Zweifel bezüglich der Herkunft des Täters auf.

So veröffentlichte die Stuttgarter Zeitung am Donnerstagmittag einen Bericht, dass der Täter ihren Informationen nach kein Syrer ist und, dass der vermeintlich 28-Jährige bereits 30 und zudem Palästinenser ist.

Demnach soll der Schwertmörder also vier Jahre lang mit falscher Identität in Deutschland gelebt haben.

Daraufhin hakte TAG24 schließlich bei der Polizei nach, die sich bezüglich der Berichte eher bedeckt hielt.

Ein Polizeisprecher sprach von "Spekulationen", an denen man sich nicht beteiligen wolle.

Er erklärte mit Nachdruck: "Er ist bei uns als 28-jähriger Syrer registriert" und somit gebe es zunächst keinen Grund an den Informationen zu zweifeln.

Allerdings gab der Sprecher zu, dass es bei der Registrierung von Flüchtlingen manchmal zu Schwierigkeiten kommen könne.

Ein Blick auf den Tatort am Abend des Vorfalls.
Ein Blick auf den Tatort am Abend des Vorfalls.  © Sven Kohls/SDMG/dpa

Titelfoto: Sven Kohls/SDMG/dpa

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