Neue Zweifel wegen Identität des Schwertmörders: Täter und Opfer wohnten zusammen

Stuttgart - Neue Details zum Stuttgarter Schwertmord! Am Mittwoch hatte ein Mann einen 36-Jährigen auf offener Straße ermordet. (TAG24 berichtete)

Ein Blick auf den Tatort am Abend des Vorfalls.
Ein Blick auf den Tatort am Abend des Vorfalls.  © Sven Kohls/SDMG/dpa

Wie die Polizei am Freitagabend mitteilte, gibt es zur Klärung der Identität des Schwertmörders von Stuttgart eine Ermittlungsgruppe. (TAG24 berichtete)

Derzeit gehen die Beamten davon aus, dass es sich um einen 28-jährigen Mann handelt, der im Februar 2015 nach Deutschland eingereist ist.

Seit November desselben Jahres war er auch im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis. Im Juni 2018 zog er nach Stuttgart.

Wie die Polizei schon länger bekannt gab, ist der Mann, der inzwischen die grausame Tat gestanden hat, als 28-jähriger Syrer registriert.

Am Donnerstag kamen nach Medienberichten allerdings Zweifel auf, ob diese Information stimmt.

Nach Informationen der Stuttgarter Zeitung soll es sich um einen 30-jährigen Palästinenser handeln.

Nun bestätigte die Polizei zumindest, dass es Zweifel an der Herkunft und dem Alter des Mannes gibt. Diese nährte der Mann selbst, da er bei seiner Festnahme angab, 30 Jahre alt zu sein und aus Jordanien zu stammen.

Außerdem wohnte der Täter bis April 2019 in einer WG mit dem späteren Opfer im Stuttgarter Stadtbezirk Fasanenhof zusammen. Danach soll er sich nach bisherigen Erkenntnissen allerdings hauptsächlich in einer Gemeinschaftsunterkunft im Raum Ludwigsburg aufgehalten haben, wie die Polizei mitteilte.

Außerdem sollen die beiden Männer schon häufiger in Streit geraten sein, weshalb die Polizei das Tatmotiv im persönlichen Bereich sieht.

Der Tatort ist abgesperrt, das Opfer liegt auf der Straße.
Der Tatort ist abgesperrt, das Opfer liegt auf der Straße.  © SDMG

Titelfoto: SDMG

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