Schwesta Ewa und das Gefängnis: Ist Haftaufschub der Rapperin schon bald vorbei?

Frankfurt am Main/Düsseldorf - Wie wahrscheinlich alle Fans von Rotlicht-Rapperin Schwesta Ewa inzwischen wissen: Über der 35-Jährigen schwebt das Damoklesschwert einer drohenden Haftstrafe – und früher oder später wird die Musikerin unweigerlich den Gang hinter Gittern antreten müssen.

Das Foto vom 28. Februar zeigt Rapperin Schwesta Ewa im Bundesgerichtshof in Karlsruhe.
Das Foto vom 28. Februar zeigt Rapperin Schwesta Ewa im Bundesgerichtshof in Karlsruhe.  © Fabian Sommer/dpa

Die Mutter einer kleinen Tochter aus Düsseldorf war im Jahr 2017 vom Landgericht in Frankfurt wegen Körperverletzung, Steuerhinterziehung und sexueller Verführung Minderjähriger zu einem Gefängnisaufenthalt verurteilt worden.

Seit Ende Februar ist das Urteil endgültig rechtskräftig (TAG24 berichtete) – und seit diesem Zeitpunkt ist die Rapperin schon zweimal durch einen Haftaufschub knapp dem Gang in den Knast entkommen.

Der zweite Haftaufschub erfolgte im November – und das buchstäblich auf den letzen Drücker (TAG24 berichtete).

Die Musikerin war überglücklich, bedeutete dies doch für sie und ihre Tochter Aaliyah Jeyla, dass die beiden zunächst nicht getrennt wurden.

Doch wie lange hält dieses Glück an? Ein Haftaufschub ist – wie der Name schon sagt – eben nur ein Aufschub, und schon der Volksmund weiß: "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben".

Schwesta Ewa veröffentlicht vielsagende Instagram-Story

Dieser Screenshot zeigt die Instagram-Story von Schwesta Ewa.
Dieser Screenshot zeigt die Instagram-Story von Schwesta Ewa.  © Screenshot, Instagram/schwestaewa

In der Nacht zu Mittwoch veröffentlichte Schwesta Ewa eine Instagram-Story, die andeutet, dass es mit der Freiheit bei ihr schon bald vorbei sein könnte.

Die Story zeigt das Foto eines Kinderspielzeugs.

Darüber ist eine Grafik gelegt, die einen Timer darstellt, verbunden mit dem Hashtag #FREEEWA, der auf die Rapperin und die ihr drohende Haftstrafe verweist.

Der Timer zeigte an:
  • ein Monat
  • ein Tag
  • 18 Stunden.

Dies deutet wohl darauf hin, dass der zweite Haftaufschub für Schwesta Ewa in etwa einem Monat ausläuft. Ab Mitte Januar 2020 könnte die Musikerin aus Düsseldorf also hinter Gittern sitzen.

Ob es der Rapperin bereits gelungen ist oder bis dahin noch gelingen wird einen Platz in einem sogenannten Mutter-Kind-Gefängnis zu ergattern?

Unmittelbar nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe im Februar, der das Urteil des Landgerichts Frankfurt endgültig bestätigte, hatte die 35-Jährige deutlich gemacht, dass sie wegen des Gefängnisaufenthalts in keinem Fall von ihrer Tochter Aaliyah Jeyla getrennt werden möchte.

Dies ist nur zu verständlich, wenn man bedenkt wie dramatisch die Umstände der Geburt des Mädchens waren (TAG24 berichtete).

Rapperin Schwesta Ewa auf Instagram

Titelfoto: Fabian Sommer/dpa

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