Zockt "Schwiegertochter gesucht"-Ingo seine Fans ab?

Düsseldorf - Eigentlich sollte man dieses Weihnachten schöne Fanartikel von "Schwiegertochter gesucht"-Star Ingo und seiner Flamme Annika kaufen können. Doch daraus wurde nun doch nichts.

Annika und Ingo in einem Aquarium.
Annika und Ingo in einem Aquarium.  © Screenshot/Facebook/IngoOffizielleFanpage

Christbaumkugeln, Tassen, Flaschenöffner und einiges mehr sollte es diese Weihnachtssaison von den beliebten Ex-Singles Ingo und Annika geben.

Doch länger als einen Tag war der Onlineshop nicht erreichbar. Alles ausverkauft?

Weit gefehlt: Der Online-Laden ging offline, weil sich die Kunden, also Fans der beiden "Schwiegertochter gesucht"-Stars, so richtig aufgeregt haben.

Abzocke wird den ehemaligen Singles nun vorgeworfen.

Die Flaschenöffner sollten 25 Euro kosten, genauso die Kaffeetassen. Den Weihnachtsbaumschmuck gab es kurzzeitig für 50 Euro zu erstehen. Die Fans waren gar nicht begeistert!

"Schreibt von mir aus ein Buch oder fangt an zu singen, aber 25€ für 'ne Tasse zu verlangen, weil ich mal für ne Viertelstunde im Vorabendprogramm war ist einfach... eigenwillig" (Schreibweise jeweils vom Original übernommen), schrieb einer am heutigen Montag.

Die Moderatoren der Facebookseite des bekannten TV-Paares berichteten nicht nur von drastischen Kommentaren, auch von anderen Verfehlungen war die Rede.

Ingo und Annika übel beleidigt

Annika und Ingo bei der Bekanntgabe ihrer Beziehung vor etwa einem Jahr.
Annika und Ingo bei der Bekanntgabe ihrer Beziehung vor etwa einem Jahr.  © Screenshot/Facebook/IngoOffizielleFanpage

In den Kommentaren zum Shop wurden die Preise heftig diskutiert, der Beitrag erhielt dadurch eine immer größer werdende Reichweite, die immer neue Kommentatoren anlockte - zum Schluss auch solche, die keine Fans der beiden sind.

Im Postfach soll es noch schlimmer geworden sein: "Annika und Ingo müssen sich aber nicht über PN's bis aufs äußere fertig machen lassen oder??", hieß es in einem Kommentar auf der Fanseite, der von den Betreibern der Seite verfasst wurde.

Als die Seiten-Moderatoren mit den Abzockvorwürfen konfrontiert wurden, sagen diese nur, "Annika und Ingo gehen arbeiten. Beide. Verdienen sehr gutes Geld."

Dass die Verantwortlichen hier kein Kommunikations-Geschick bewiesen haben, fiel sogar den Abonnenten der Seite auf: "Vielleicht solltet ihr euch jemanden suchen, der diese Seite für euch betreibt. Euch fehlt da eindeutig die nötige Weitsicht und das Feingefühl", so ein kritischer Kommentator.

Auf die Frage, ob es ein Comeback des Shops, dann natürlich mit humaneren Preisen, geben würde, äußerten sich die Seitenbetreiber klipp und klar: "es wurde halt auf verlangen von vielen Fans, versucht ein Fanshop zu machen. Ging nach hinten los. Thema durch"

Wer die kurze Zeit nicht nutzen konnte, einen der wenig begehrten Fanartikel zu erwerben, guckt nun in die Röhre. Was mit den bereits produzierten Sachen passiert, lassen die Betreiber der Facebookseite offen.

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