Schwimmbad am Freiberger Platz: Wie läuft der Umbau der alten Halle?

Die denkmalgeschützte Halle am Freiberger Platz wird bis 2019 saniert.
Die denkmalgeschützte Halle am Freiberger Platz wird bis 2019 saniert.

Dresden - 32 Millionen Euro investiert die Bäder GmbH in Neubau und Sanierung am Schwimmhallenkomplex Freiberger Platz. Während die neue 50-Meter-Halle seit einem Jahr in Betrieb ist, wird in der denkmalgeschützten Halle unter Hochdruck saniert. Ziel: Bis Ende des Jahres sollen die wichtigsten Bauten stehen.

Gearbeitet wird momentan vor allem am neuen Foyer und Verbindungsgang. "Bis Ende Dezember soll der Rohbau fertig sein", so Projektsteuerer Karl-Heinz Anger (59). Über den 100 Meter langen Gang sind zukünftig Neubau, Sprunghalle, alte Halle und Sauna-Neubau erreichbar.

Die neue Sauna wird etwa so groß wie die gerade im Arnhold-Bad eröffnete Saunalandschaft. Sie soll im kommenden Jahr auf das Dach des neuen Eingangsbereichs gebaut werden.

Das Hallendach ist neu gedeckt, damit wieder dicht und wird momentan statisch ertüchtigt.
Das Hallendach ist neu gedeckt, damit wieder dicht und wird momentan statisch ertüchtigt.

Auch in der alten Halle wird unter Hochdruck geschuftet.

Das neue Becken ist bereits im Rohbau fertig. Bis Ende Dezember sollen an der Front zur Freiberger Straße die neuen Fenster eingesetzt werden. In der Halle selbst steht noch immer ein riesiges Raumgerüst.

So kann direkt am Dach gearbeitet werden, welches statisch ertüchtigt wird: Das alte Spannbetondach aus den 60er Jahren hängt an Seilen über der Halle. Um die Traglast zu erhöhen, werden zusätzliche Kunststofflamellen über die 42 Meter breite Halle gespannt und an den Rändern befestigt. "Damit hält das Dach weitere Jahrzehnte", so Projektsteuerer Anger.

Das geschwungene und unter Denkmalschutz stehende Dach selbst ist mittlerweile neu gedeckt. Aktuell laufen Abstimmungen mit dem Denkmalschutz zur genauen neuen Fassadenfarbe.

Die Eröffnung der Halle ist für Frühjahr 2019 geplant.


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