Davon ist Amanda Knox extrem genervt

Italiens Oberstes Gericht hat die Verurteilung von Amanda Knox wegen Mordes am 27. März 2015 aufgehoben.
Italiens Oberstes Gericht hat die Verurteilung von Amanda Knox wegen Mordes am 27. März 2015 aufgehoben.  ©  EPA/Pietro Ceocchioni/(c) dpa

Seattle - Die in einem Justizkrimi in Italien wegen Mordes zunächst verurteilte und dann freigesprochene US-Amerikanerin Amanda Knox (30) ist es leid, vor anderen ihre Unschuld zu beteuern.

"Ich habe nicht das Gefühl, dass das meine Aufgabe ist. Meine Aufgabe ist es, mein Leben zu leben und mich von dem zu erholen, was mir zugestoßen ist", sagte Knox in einem Interview mit der Zeitschrift "Rolling Stone" vom Donnerstag.

Ihr war vorgeworfen worden, 2007 während eines Studienaufenthalts in Perugia in Italien gemeinsam mit ihrem damaligen Freund die britische Austauschstudentin Meredith Kercher ermordet zu haben.

Nach mehreren Prozessen durch die Instanzen wurden beide 2015 endgültig freigesprochen. "Ich schulde den Menschen, die immer noch glauben, ich sei schuldig, keine Erklärung", so Knox.

Sie bekomme bis heute immer wieder Todesdrohungen zugeschickt, erklärte Knox, die mittlerweile in Seattle als Journalistin arbeitet. "Wir werden sehen, ob sie jemals aufhören. Vielleicht eines Tages."

Der Streamingdienst Netflix hatte die Prozesse um Knox 2016 in einer Dokumentation verarbeitet. In ihr kommen mehrere damals Beteiligte zu Wort, darunter auch Knox selbst.

Titelfoto: EPA/Pietro Ceocchioni/(c) dpa


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