Flüchtlingscamp hinterlässt Spuren bei deutschem Paralympicssieger

Der Paralympicssieger spielte unter anderem mit den Flüchtlingen Fußball.
Der Paralympicssieger spielte unter anderem mit den Flüchtlingen Fußball.

Beirut/ Bad Oeynhausen - Vor Kurzem besuchte Paralympicssieger Sebastian Dietz, der vor gut einem Jahr seiner Freundin bei einer Feier zu seinen Ehren live auf der Bühne einen Heiratsantrag machte (TAG24 berichtete), ein Flüchtlingscamps im Libanon.

"Die Eindrücke dort haben mein Weltbild total verändert", sagte der 32-Jährige aus Bad Oeynhausen, der seit einem Autounfall im Jahre 2004 inkomplett querschnittsgelähmt ist. "Ich habe schlimme, krasse Zustände gesehen. Eingepferchte Menschen in zerstörten Häusern. Ich möchte die Projekte gerne weiter begleiten."

In den Libanon kam Diskuswerfer Dietz mit den Johannitern, mit denen er für ein Projekt zusammenarbeitete, in dem jungen Menschen vor den Gefahren des Straßenverkehrs gewarnt werden.

Er besuchte Flüchtlingscamps, besuchte Behinderte, machte Geschenke, spielte mit ihnen Fußball. "In Deutschland schimpfen viele über Flüchtlinge. Aber nachdem ich die Zustände dort gesehen habe, kann ich jeden verstehen, der flüchten will", sagte Dietz.

Es war ihm ein Anliegen, auch Behinderte zu besuchen.
Es war ihm ein Anliegen, auch Behinderte zu besuchen.
Die Zustände beschrieb Dietz als krass.
Die Zustände beschrieb Dietz als krass.
Der Sportler will sich auch in Zukunft an dem Projekt beteiligen.
Der Sportler will sich auch in Zukunft an dem Projekt beteiligen.

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