Rätsel um Polter-Verletzung: Union schafft Klarheit

Berlin - Wieder einmal muss Union Berlin für längere Zeit auf Stürmer Sebastian Polter verzichten. Wegen einer Verletzung am Mittelfuß verpasste der 27-Jährige bereits die Last-Minute-Pleite auf St. Pauli. Wie lange die Eisernen auf ihre Nummer Neun verzichten müssen, war lange unklar.

Sebastian Polter wird Union Berlin sechs bis acht Wochen fehlen.
Sebastian Polter wird Union Berlin sechs bis acht Wochen fehlen.  © DPA

Der Angreifer sprach auf Instagram von mehreren Wochen. Nun sorgte der Verein für Klarheit. Laut Geschäftsführer Oliver Ruhnert wird Polter dem Verein nach seiner Mittelfußverletzung zwischen sechs bis acht Wochen fehlen.

Den Ausfall haben die Unioner gegen Sandhausen gut verkraften können. Polter-Ersatz Sebastian Andersson zeigte sich in bestechender Form. Vor 19 542 Zuschauern erzielte Sebastian Andersson bereits nach elf Minuten mit seinem siebten Saisontor die Führung. Ein Abseitstreffer von Grischa Prömel in der 24. Minute sowie eine vergebene Riesenchance durch Suleiman Abdullahi in der 37. Minute unterstrichen die Dominanz der Hausherren.

Union hätte schon früher alles klar machen können. So aber blieb Sandhausen lange im Spiel und hatte plötzlich die Möglichkeiten auf den überraschenden Ausgleich.

"Hauptsache wir haben die drei Punkte geholt", sagte Urs Fischer nach dem letztendlich ungefährdeten Sieg.

Grischa Prömel gratuliert Akaki Gogia zu seinem Treffer.
Grischa Prömel gratuliert Akaki Gogia zu seinem Treffer.  © DPA

"In der ersten Halbzeit hatten wir noch spielerische Lösungen. Je länger das Spiel geht, ist ein 1:0 ein knappes Resultat. Sandhausen war dann präsenter. Wir haben dann bis zur 87. Minute gezittert. Mit dem Resultat bin ich aber zufrieden", so Fischer weiter.

Die Zufriedenheit des Trainers besorgte drei Minuten vor dem Ende der eingewechselte Akaki Gogia. "Andi hat uns erlöst", sagte Trimmel nach dem souveränen Arbeitssieg und dem Treffer durch den Joker.

Der Kapitän selbst sorgte bereits vor dem Anpfiff für frohe Gesichter.

Trimmel, 2014 von Rapid Wien in die Wuhlheide gewechselt, verlängerte seinen Vertrag um weitere zwei Jahre – gültig für die erste und zweite Bundesliga. Natürlich würde der Kapitän seine Mannschaft gerne bereits nach dieser Saison in der Bel Etage auf das Feld führen, hält sich mit dementsprechenden Aussagen aber zurück und verweist auf den schwer gefallenen Sieg:

"Wir hatten in der ersten Halbzeit genug Chancen für drei Tore. Nach der Pause haben wir die Bälle zu leicht hergegeben. Da können wir uns in Zukunft verbessern."

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