Sebastian Vettel will, dass die Formel 1 in Hockenheim eine Zukunft hat

Hockenheim - Nach dem vermutlich vorerst letzten Formel-1-Rennen in Deutschland hat der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel (32) ein Plädoyer für den Erhalt des Grand Prix auf dem Hockenheimring gehalten.

Der Hockenheimring steht vor dem Aus in der Formel 1, die Betreiber können schon lange nicht mehr die volle Antrittsgebühr zahlen.
Der Hockenheimring steht vor dem Aus in der Formel 1, die Betreiber können schon lange nicht mehr die volle Antrittsgebühr zahlen.  © DPA

"Wir hatten ein großartiges Rennen, und es wäre schade, es zu verlieren", sagte der hessische Ferrari-Pilot, nachdem er im Regenchaos am Sonntag von Rang 20 noch furios auf Platz zwei vorgefahren war.

"Es ist wichtig, den Sport dorthin zu bringen, wo die Leidenschaft für den Sport da ist." Es gebe Rennen, die man erhalten müsse, wie die Traditionsstätten in Monza oder Silverstone.

"Deutschland und Spanien haben eine lange Rennhistorie, daher wäre es schade, sie zu verlieren und stattdessen an einen Platz zu gehen, wo Millionen für die Ausrichtung des Rennens gezahlt werden, aber niemand auf den Tribünen sitzt."

Die Hockenheimring-Betreiber können schon lange nicht mehr die volle Antrittsgebühr zahlen.

Sie stehen auf einer Streichliste genauso wie Barcelona und Mexiko-Stadt für den Rennkalender 2020.

Sebastian Vettel (32) startete als 20. in den Grand Prix von Deutschland und wurde nach einer furiosen Aufholjagd im Regen noch Zweiter.
Sebastian Vettel (32) startete als 20. in den Grand Prix von Deutschland und wurde nach einer furiosen Aufholjagd im Regen noch Zweiter.  © DPA

Titelfoto: DPA

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